Schluss mit der Kälte

Tipps für warme Hände und Füsse

Sie haben kalte Hände und Füsse? Im Herbst und Winter geht es vielen so, und meist ist mangelnde Durchblutung die Ursache. Mit unseren Tipps verbessern Sie Ihre Blutzirkulation und halten Ihre Hände und Füsse wohlig warm.

Ein Mann mit Eisklötzen an den Füssen
Foto: Getty Images

Bewegung hilft, auch Finger- und Zehenübungen

Fühlen sich Ihre Finger und Zehen wie Eisstäbchen an? Sport und Bewegung kurbeln die Durchblutung an und verbessern sie dauerhaft. Regelmässiges Joggen, Walken, Spazieren, Trampolin-Springen – oder welche Sportart auch immer Ihnen Spass macht – helfen also gegen kalte Hände und Füsse.

 Nicht immer ist es jedoch möglich, sich sportlich zu betätigen. Als Sofortmassnahme helfen aber bereits einfache Finger- oder Zehenübungen:

· Wackeln Sie mit den Zehen und Fingern.

· Bewegen Sie Ihre Hände in Kreisen.

· Ballen Sie Ihre Hände und Füsse zusammen und entspannen sie nach einigen Sekunden wieder.

· Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und rollen Sie langsam auf die Fersen ab. Wiederholen Sie dies zehnmal.

· Ziehen Sie die Zehenspitzen nach oben und senken Sie sie langsam wieder ab. Wiederholen Sie dies mit jedem Fuss zehnmal.

 

Eine Frau die sich bewegt
Foto: Getty Images

Scharfes Essen und wärmende Nahrungsmittel

Ein Grund für blutarme, kalte Hände und Füsse kann ein Mangel an B-Vitaminen, Kalzium, Kalium oder Magnesium sein. Denn auch für eine gute Durchblutung ist eine gesunde Ernährung das A und O: Essen Sie täglich mehrmals Gemüse und Früchte und greifen Sie so oft wie möglich zu Vollkornprodukten. 

Gewisse Lebensmittel wärmen zudem von innen, so zum Beispiel scharfe Speisen mit Chili, scharfer Senf und Rosmarin. Ein weiterer Geheimtipp ist Ingwer: Neben der wärmenden Wirkung stärkt er das Immunsystem und kurbelt den Stoffwechsel an. Unser Tipp: Trinken Sie Ingwertee mit einem Schuss Zitrone. 

Trinken wir zu wenig, wird unser Blut dickflüssig und fliesst schlechter. Stellen Sie am besten eine Flasche mit Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee auf Ihren Büro- oder Esstisch, damit Sie immer wieder ans Trinken erinnert werden.

Warmes Essen
Foto: Getty Images

Wechselduschen und Wassertreten

Wechselduschen regen die Durchblutung und den Kreislauf generell an. Richten Sie morgens beim Duschen zuerst einen warmen und dann einen sehr kalten Wasserstrahl auf Ihre Füsse und Waden und danach auf Ihre Unterarme. Wiederholen Sie dies zwei- bis dreimal. Wichtig ist, dass die letzte Dusche diejenige mit kaltem Wasser ist. 

Speziell positiv für die Durchblutung der Beine ist das Wassertreten: Füllen Sie Ihre Badewanne etwa zur Hälfte mit kaltem Wasser. Nun treten Sie ein paar Minuten in der Wanne auf der Stelle, wobei sich immer ein Fuss im Wasser befindet und der andere nicht. Achten Sie darauf, dass die Fussspitzen des herausgezogenen Fusses leicht nach unten gebeugt sind und wechseln Sie das Bein jeweils im 30-Sekunden-Takt. Das Wassertreten können Sie auch im Freien anwenden, zum Beispiel, indem Sie auf taunassen Wiesen treten oder barfuss durch den Schnee gehen.  

Eine Frau am duschen
Foto: Getty Images

Simpel aber hilfreich: warme Kleidung

So simpel es klingt: Tragen Sie der Temperatur entsprechende Kleidung, drinnen genauso wie im Freien. Bewährt hat sich das Zwiebelprinzip: Mehrere dünne Schichten isolieren oft besser als wenige dicke Schichten. Zudem sollte die Kleidung nicht zu eng anliegen, damit sich zwischen den Lagen kleine Luftpolster bilden, die Wärme speichern.

Ist es unserem Körper zu kalt, konzentriert er sich darauf, die lebenswichtigen Organe zu wärmen. Die Körperteile, die weiter entfernt von der Körpermitte liegen, kühlen deshalb schneller aus. Halten Sie Ihren ganzen Körper warm, wirkt sich dies also auch auf Ihre Hände und Füsse aus. Gehen Sie nach draussen in die winterliche Kälte, dann bedecken Sie am besten die Ohren mit einer Mütze, tragen warme Schuhe und schirmen Ihren ganzen Körper gegen Wind ab.

Ein Mann zieht einer Frau die Jacke an
Foto: Getty Images

Werden die Finger ganz plötzlich kalt und weiss, steckt vielleicht mehr dahinter. Erfahren Sie mehr.

Dies könnte Sie auch interessieren

Nahrungsergänzungsmittel im Sport richtig nutzen

Im Interview mit Sport-Ernährungsberaterin Wilma Schmid

Eiweissshakes liegen im Trend, Energy Gels und Sportgetränke sind in jedem grösseren Lebensmittelgeschäft erhältlich. Wir sprechen mit Wilma Schmid, Spezialistin für Sportsnutrition, über Nahrungsergänzungsmittel und deren richtige Anwendung.

Thermalbad Schweiz:

In diesen Thermen ist Entspannung garantiert

Entspannt im warmen Wasser liegen, sich von Massagedüsen verwöhnen lassen und einfach nichts tun: Nirgends lässt sich der Alltag so leicht vergessen wie im Thermalbad. Wir zeigen Thermalbäder in der Schweiz, in denen Entspannung garantiert ist.