Pflegekräfte im Einsatz

Darum arbeiten wir gerne in der Pflege

Bei der Spitex für Stadt und Land zählt der Mensch. Das gilt für die Pflegebedürftigen genauso wie für die Mitarbeitenden. Vier Kollegen und Kolleginnen geben Ihnen kurze Einblicke in ihre Motivation, ihren Alltag und ihre persönlichen Höhepunkte.

Isabel Hensler
Foto: Getty Images

«Fröhlichkeit im Alltag»

Isabel Hensler ist Pflegehelferin. Rund 20 Jahre war sie Familienfrau mit drei Kindern. 2015 liess sie sich zur Pflegehelferin SRK ausbilden, absolvierte ein Praktikum im Staffelnhof in Luzern und ist nun seit Februar 2019 bei der Spitex für Stadt und Land.

Ihr ist es ein grosses Anliegen, älteren Menschen das nicht selten beschwerliche Leben etwas zu erleichtern und etwas Fröhlichkeit in den Alltag zu bringen. Sie möchte ihnen helfen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung ihrem Zuhause zu bleiben. Der persönliche Kontakt mit Menschen, meistens im fortgeschrittenen Alter motiviert sie immer wieder. Wir haben sie gefragt, wie sie ihr Familienleben mit dem anspruchsvollen Beruf vereinbart. Lesen sie hier ihre Antwort:

«Ich bin in der privilegierten Lage, dass unsere drei Kinder längst ausgezogen sind und mein Mann sowohl bei seiner Arbeit als auch zuhause flexibel ist. So erhalte ich den nötigen Freiraum und die gewünschte Unterstützung, um den Beruf und die Familie unter einen Hut zu bringen.»

Augusta Ehrenbolger
Foto: Spitex

«Nur zusammen sind wir stark»

Augusta Ehrenbolger ist Pflegefachperson. Den Menschen in schwierigen Situationen zu helfen und zu unterstützen, motivierte Augusta Ehrenbolger von Anfang an für die Pflege. Sie begann mit einem Welschlandjahr inklusive Praktikum und startete anschliessend als Dentalassistentin bevor sie mehrere Jahre als Pflegeassistentin arbeitete. Seit 2019 unterstützt sie das Team der Spitex für Stadt und Land. Sie haben wir gefragt, wie die aktuelle Stimmung in ihrem Team ist:

«Die Stimmung in unserem Team ist trotz aktueller Lage angenehm entspannt und professionell. Wir sind auch sehr gut organisiert und vorbereitet, was sehr hilfreich ist. Das Kaderteam ist immer sehr bestrebt, das Optimum zu erreichen, was sehr gut gelingt. Bei Problemen sind sie empathische Zuhörer und suchen nach Lösungen. Das gibt Sicherheit.»

Augusta Ehrenbolger
Foto: Spitex

«Die Menschen sind dankbar»

Daniela Oberlins Motivation war es schon immer, anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. 2018 begann sie ihren Lehrgang zur Pflegehelferin SRK, inklusive eines Praktikums. Seit Januar 2020 arbeitet sie nun tatkräftig bei der Spitex für Stadt und Land mit. Was in der derzeitigen Situation zu tun ist, weiss sie ganz genau und antwortet auf die Frage nach den aktuellen Herausforderungen: «Oberste Priorität hat, unsere Klienten sowie auch uns zu schützen. Das erfordert eine sehr strenge Einhaltung der Hygienevorschriften gemäss BAG sowie seitens der Spitex.»

Markus Schales
Foto: Spitex

«Gute Kommunikation ist wichtig»

Markus Schales ist Pflegedienstleiter. Auf die Frage nach einem besonders schönen Moment in den letzten Monaten gibt er einen erstaunlich intimen Einblick in seinen Arbeitsalltag:

«Vor kurzem durften wir einen Kunden palliativ zu Hause pflegen. Ich hatte ihn schon Anfang des Jahres kennengelernt, als es ihm noch besser ging. Da wusste er bereits genau, dass er seine letzten Wochen zu Hause im Kreise seiner Familie erleben wollte. Zusammen mit dem Pflegeteam, dem betreuenden Arzt und der Familie haben wir uns bemüht, ihm diese letzte Reise so schön wie möglich zu machen.

In der Woche vor seinem Tod blieb die ganze Familie an seiner Seite. Die Kinder haben mir danach erzählt, dass sie nie vergessen werden, wie liebevoll ihr Vater betreut wurde. Am Morgen vor seinem Tod durfte ich mich persönlich von ihm verabschieden. Wir haben zusammen gebetet und geweint. Das sind Momente, die man nicht mehr vergisst.»

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