Tipps für den Tag am Badesee

Sonnencreme, Snacks und Wertsachen

Was gibt es Schöneres, als einen entspannten Tag am Badesee zu verbringen… Doch Sonnenbrand, geklaute Schlüssel oder ein knurrender Magen können die Stimmung schnell ins Minus kippen lassen. Soweit muss es aber gar nicht erst kommen – unsere Tipps helfen weiter.

See von Oben
Foto: Schweiz Tourismus, Silvan Widmer

Für jeden Hauttyp den richtigen Sonnenschutz

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel Mal länger Sie mit Ihrem Hauttyp unbeschadet in der Sonne bleiben können. Je heller Ihr Hauttyp, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor (LSF) sein. Jedoch empfiehlt es sich, unabhängig vom Hauttyp, einen Lichtschutzfaktor von mindestens 15 aufzutragen, bei Kindern mindestens 30. l

Es gibt vier verschiedene Hauttypen:

Hauttyp 1: sehr helle Haut, blondes bis rötliches Haar; Rötung der Haut nach 5 - 10 Minuten.

Hauttyp 2: Ähnliche äusserliche Merkmale, jedoch mit leichter Bräunung. Der Eigenschutz reicht 20 Minuten.

Hauttyp 3: Dunklere Haut, meist bräunliche Haare. 30 Minuten ohne Sonnenbrand.

Hauttyp 4: Wenig empfindliche, sehr dunkle Haut, dunkle Haare und Augen. 45 Minuten Sonne ohne Schutz ist kein Problem.

Sonnencreme
Foto: Getty Images

Rechtzeitig eincremen und nachlegen

Woran viele nicht denken: Der Schutz der Sonnencreme setzt erst nach etwa 30 Minuten ein. Daher sollten Sie sich rechtzeitig eincremen, bevor es in die Sonne geht. Und sparen Sie nicht an der Menge, denn in der Regel wird zu wenig Sonnencreme aufgetragen.

Auch wenn die Sonnencreme als «wasserfest» deklariert ist, sollten Sie nach einem ausgiebigen Bad nachcremen. Denn im Wasser geht trotzdem ein Teil der Sonnencreme und damit des UV-Schutzes verloren. Und beim Abtrocknen reiben Sie einen weiteren Teil der Creme ab. Nicht nur nach dem Baden, sondern auch nach starkem Schwitzen sollten Sie eine zusätzliche Schicht Sonnencreme auftragen.

Ein häufiger Irrtum: Mehrfaches Eincremen hintereinander bedeutet nicht, dass sich der Schutz einer Creme verdoppelt.

Frau cremt sich ein
Foto: Gettyimages

Wertsachen am Badesee einfach und clever schützen

Für den Ausflug an den Badesee packen Sie am besten nur die nötigsten Wertsachen ein. Die Wertsachen, die Sie zwingend mitnehmen müssen (wie Bargeld, Handy oder Schlüssel), können Sie entweder an Land verstecken oder zum Schwimmen mitnehmen.

Wer seine Wertsachen lieber mit in den See nimmt, ist mit einer wasserfesten Handytüte für kleinere Wertsachen, oder mit einer wasserdichten Tasche für grössere Gegenstände gut bedient.

Ansonsten können Sie einzelne Banknoten in einem Buch verstecken oder eine alte Sonnencreme-Tube als Inkognito-Safe umfunktionieren. Auch eine alte Softdrink-Dose kann gut als Versteck benutzt werden.

Zudem gibt es Reisegürtel und Kleidungsstücke mit verborgenen Innentaschen, in denen Sie Ihr Bargeld und Ihre Wertsachen verstauen können.

Frau liest ein Buch am Strand
Foto: Getty Images

Leichte Snacks und viel trinken

Viele Badeseen sind eher abgelegen und bieten vor Ort kein Essen an. Informieren Sie sich vor der Abfahrt, ob Sie nicht vorher etwas einpacken sollten. Für den Tag am Badesee sollten Sie auf leichte Snacks und frische Speisen setzen, die den Körper in der Hitze nicht belasten.

Ideal für zwischendurch ist ein Stück Obst, oder Gemüse wie eine vorgeschnittene Gurke oder ein paar Rüebli. Auch ein Sandwich lässt sich zu Hause schnell und einfach vorbereiten. Beachten Sie dabei, dass die Zutaten in der Hitze bestehen. Milchprodukte oder Fleischwaren verderben schnell.

Kalte Suppen oder Sommersalate halten sich dafür länger. Erfrischend ist zum Beispiel eine vorbereitete Gazpacho oder ein Couscoussalat. Hier sind zwei leckere Rezepte für Sommersalate.

Und: Vergessen Sie nicht, genug Wasser zu trinken. In der Hitze sollten es mindestens zwei Liter am Tag sein.

Lust auf einen Badeplausch? Die schönsten Badeseen der Schweiz finden Sie hier.

Picknick
Foto: Getty Images

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