Lichtstimmung

Mit der richtigen Beleuchtung Gemütlichkeit schaffen

Sie hat grosse Auswirkung auf unser Wohlbefinden, doch wird sie oft unterschätzt: Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine angenehme Lichtstimmung in Ihren eigenen vier Wänden schaffen.

Weihnachtlich beleuchtetes Wohnzimmer
Foto: Getty Images

An keinem anderen Ort verbringen wir so viel Zeit wie in unserem zu Hause. Hier können wir uns zurückziehen, entspannen, mit Freunden und der Familie treffen sowie neue Energie tanken. In Zeiten wie diesen sind die eigenen vier Wände ausserdem immer mehr zum Arbeitsplatz geworden. Ein grosser Teil unseres Lebens spielt sich hier ab – dass wir uns wohlfühlen, ist also unerlässlich. Doch wie gelingt die perfekte Wohlfühlatmosphäre? Zum einen ist das natürlich eine Frage des individuellen Geschmacks. Eine sehr wichtige Rolle spielt aber auch die passende Beleuchtung. Unbewusst beeinflusst diese sowohl unsere Stimmung als auch unser Wohlbefinden.

Mit den folgenden Tipps richten Sie sich ein Heim ein, das sie am liebsten gar nicht mehr verlassen möchten – so geht gemütliche Lichtstimmung.

Licht, Licht und noch mehr Licht

Ein Raum sollte mit fünf bis sieben Lichtelementen ausgestattet sein. Das hört sich zunächst recht viel an, beachtet man aber, dass die unterschiedlichsten Aktivitäten ebenso unterschiedliche Lichtbedingungen voraussetzen, ist es gar nicht so viel: Eine Deckenlampe sorgt für das Grundlicht in jedem Raum. Hinzu kommen Funktionsbeleuchtungen beispielsweise zum Lesen oder Arbeiten. Um Akzente zu setzten und die schönsten Ecken des Hauses zu unterstreichen, können Spots oder Strahler eingesetzt werden. Stimmungslichter wie dimmbare Lampen, Kerzen oder Lichterketten runden das Ganze ab und sorgen für eine Extraportion Gemütlichkeit.

Richtig platzierte Lampen über dem Tisch

Foto: Getty Images

Licht ist nicht gleich Licht

Doch wie findet man die richtige Lampe zum Arbeiten und wie unterscheidet sich diese von einem Stimmungslicht? Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihre Arbeitslampe hell genug ist. Ausserdem sollte unbedingt direktes Licht eingesetzt werden. Das bedeutet, dass das Licht direkt auf die gewünschte Fläche scheint, ohne zuvor abgeschwächt zu werden. Es ist wichtig, dass Sie alles gut und deutlich erkennen können, denn sonst drohen Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme. Stimmungslichter dagegen zeichnen sich durch ein gedämpftes, warmes Licht aus. Die Lampen sind mit Lampenschirmen verkleidet oder werden so platziert, dass das Licht nicht direkt in den Raum scheint – die Rede ist hier von indirekten Lichtern.

Die richtige Platzierung

Auch bei der Platzierung Ihrer Lampen gibt es einiges zu beachten. Die Lampe über dem Esstisch beispielsweise sollte weder blenden noch die Sicht zum Gegenüber erschweren. Ideal ist eine Höhe von 50 bis 60 Zentimetern über der Tischplatte. Ist der Esstisch gross empfiehlt es sich ausserdem gleich zwei Lampen anzubringen, sodass der gesamte Tisch beleuchtet werden kann. Achten Sie aber auf ausreichend Abstand zwischen den Lampen. Dieser sollte etwa eineinhalb Mal so gross sein wie die Lampen selbst.

Im Flur kann es ebenso sinnvoll sein, mehrere Lampen anzubringen – so wirkt dieser nicht kleiner, als er eigentlich ist. Bei hohen Decken eigenen sich Pendelleuchten, während bei einer normalen Deckenhöhe besser flache Lampen direkt an der Decke angebracht werden sollten. Das verhindert, dass die Lampen stören oder sich womöglich jemand den Kopf anstösst.

Verschiedene Ebenen

Damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht, ist es wichtig, alle Leuchtmittel auf drei verschiedenen Ebenen zu verteilen: oben, unten und auf mittlerer Höhe. Wie das funktioniert? Für Licht im oberen Bereich des Raumes sorgen selbstverständlich Deckenlampen. Stehlampen, Tischlampen oder auch hängende Leuchtelemente stellen Leuchtmittel auf mittlerer Höhe dar. Im unteren Bereich kommen schliesslich kleine Lampen, Teelichter oder Kerzenleuchter zum Einsatz.

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