Hundemantel, Katzenklappe und Co.

Wir helfen bei der Auswahl des Tierzubehörs

Das Angebot an Zubehör für das Haustier ist riesig. Doch wann sind Hundemantel, Katzenklappe und Co. nötig? Woran erkennt man gute Qualität und auf welche Merkmale sollte man vor dem Kauf achten? Wir helfen weiter.

Süsser Hund in einer Jacke eingemummelt
Foto: Getty Images

Was macht einen guten Hundemantel aus?

Ein guter Hundemantel muss vor Wind und Wasser schützen. Dafür muss das Material robust sein. Polyester-Mischungen, gefüttert oder ungefüttert, eignen sich für einen Hundemantel besonders gut. Wolle und andere weiche, wasserdurchlässige Materialien sind für den Spaziergang im Freien hingegen nicht geeignet. Darum lassen Sie die selbstgestrickte Wolljacke für den Spaziergang lieber zu Hause.

Zudem muss der Hundemantel gut sitzen. Der Hund muss sich darin wohlfühlen. Ist der Mantel zu klein, schneidet er dem Hund ein. Ist er zu gross, rutscht er beim Laufen hin- und her. In diesem Fall dringt Schnee unter den Hundemantel. Die Folge ist nasses Fell. Aufgrund der Erkältungsgefahr sollte dies im Winter vermieden werden. Hundemäntel mit integrierten Beinschlaufen sitzen besonders stabil.

Hund mit goldenem Mantel
Foto: Getty Images

Welche Auswahl gibt es bei Katzenklappen?

Die klassische Katzenklappe ist von beiden Seiten begehbar. Die Katze kann im Zweiwegmodell selbstständig ein- und ausgehen. Alternativ lässt sich die Klappe ganz verschliessen. Dieses Basismodell ist günstig und einfach zu installieren. Es bietet jedoch keine Kontrolle darüber, welche Tiere ins Haus gelangen.

Das Vierwegmodell bestimmt vier mögliche Eintrittswege: nur hinein, nur hinaus, hinein und hinaus, oder ganz geschlossen. Dieses Modell erleichtert es, die Katze unter bestimmten Umständen einzufangen, zum Beispiel vor einem Tierarztbesuch.

High-Tech-Modelle bieten zusätzlich eine Zutrittskontrolle. Mithilfe eines integrierten Chiplesegeräts lassen diese Modelle nur jene Katzen hinein, deren Mikrochips zu der Wohnung gehören. Die Katzenklappe mit Zutrittskontrolle lohnt sich vor allem, wenn fremde Katzen regelmässig in Ihre Wohnung eindringen oder wenn Ihre eigene Katze von Nachbarskatzen bedrängt wird.

Eine Katze kommt aus der Katzenklappe
Foto: 2Vision

Wie muss eine Katzentreppe beschaffen sein?

Eine Katzentreppe bietet sich für alle Freilauf-Katzen an, die in einer Wohnung leben, welche sich nicht im Erdgeschoss befindet. Eine Katzentreppe sollte in erster Linie stabil sein. Sie muss sich an die Beschaffenheit des Hauses und die Flexibilität der Katze anpassen. Während manche Katzen auch auf relativ schmalen Stufen wendig sind, brauchen andere etwas mehr Bewegungsfreiraum. Dies sollten Sie vor dem Kauf beachten und sich von einer Fachperson beraten lassen.

Wichtig ist, dass die Katzentreppe Schutz vor Einbrechern bietet. Hierfür gibt es mehrere Optionen: Einerseits sollten die Stufen das Gewicht eines erwachsenen Menschen nicht tragen können. Andererseits kann die Treppe so installiert werden, dass die letzte Stufe ungefähr einen Meter über dem Boden endet. Ferner besteht die Möglichkeit, die Treppe mit feinmaschigem Draht, Holz oder Metall zu verkleiden.

Lou, der Kater klettert auf seiner Katzentreppe hoch
Foto: 2Vision

Welchen Pfotenschutz brauchen Hunde im Winter?

Im Winter laufen Hunde auf hartem Asphalt und Streusalz. Das Salz reizt die Haut und führt in Kombination mit der trockenen Heizungsluft in der Wohnung zu rissigen, spröden Pfoten. Darum sollten Sie nach jedem Spaziergang die Pfoten kontrollieren – nicht nur die Ballen, sondern auch die Zwischenräume zwischen den Zehen. Entfernen Sie jegliche Fremdkörper und spülen Sie dann die Pfoten mit Wasser ab, damit keine Streusalz-Reste daran haften bleiben.

Kontrollieren Sie, ob kleine Haarknötchen oder Verfilzungen zwischen den Zehen vorhanden sind. Diese sollten Sie mit einer abgerundeten Schere entfernen. Trocknen Sie dann die Pfoten gut ab und reiben Sie sie mit Pfotenfett ein. Ist die Verfilzung hartnäckig, lassen Sie sich von einem Tierarzt oder Hundecoiffeur beraten.

Um Fettflecken in der Wohnung zu vermeiden, wählen Sie ein Pfotenfett (erhältlich im Tierhandel), das schnell einzieht und nicht allzu ölig ist. Ziehen Sie Ihrem Hund danach Söckchen an oder lenken Sie ihn mit einem Kauknochen ab, damit er das Fett nicht ableckt.

Frauchen hält die Pfote des Hündchens
Foto: Getty Images

Wie unterschiedlich reagieren unsere Haustiere auf den Winter? Und wie können wir sie vor der Kälte schützen? Das erfahren Sie im Interview  mit der Tierärztin Dr. med. vet. Christine Kuhn.

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