Pizza-Upgrade gefällig?

So machen Sie Ihre Tiefkühlpizza perfekt

Richtig backen, Dampf verwenden, mit tollen Zutaten verfeinern: Mit ein paar einfachen Tricks wird aus der Pizza aus dem Tiefkühlfach ein kleines Stück Italien auf dem Teller. Hier kommen unsere besten Tipps.

Foto: Buitoni

- PAID POST -

1. Richtig vorheizen – und zwar kräftig:

Damit der Boden schön knusprig wird und der Belag gleichmässig gart, sollte der Ofen ordentlich aufgeheizt werden – am besten auf 220 bis 250 °C. Viele Haushaltsöfen brauchen dafür 10 bis 15 Minuten. Ober-/Unterhitze ist in den meisten Fällen eine gute Wahl, da sie für ein ausgewogeneres Backergebnis sorgt als Umluft. Wer einen Pizzastein besitzt, kann diesen zusätzlich nutzen – das kommt dem echten Steinofeneffekt besonders nahe.

2. Nicht aufs Blech – direkt aufs Rost:

Auch wenn es praktisch erscheint: Ein Backblech kann die Hitzeverteilung beeinträchtigen und den Boden weich oder ungleichmässig garen lassen. Besser ist es, die Pizza direkt auf dem mittleren Ofenrost zu platzieren – so bekommt sie Hitze von allen Seiten und wird besonders schön knusprig. Wer’s sauber mag, legt ein Stück Backpapier unter – das hilft beim Hantieren, ohne den Backeffekt zu beeinträchtigen.

3. Dampf einschalten – für einen extra luftigen Boden:

Wer einen Ofen mit Dampffunktion besitzt, kann beim Pizzabacken davon profitieren. Durch die zusätzliche Feuchtigkeit geht der Teig besser auf, bleibt innen saftig und wird trotzdem herrlich knusprig – ähnlich wie bei einem Profi-Pizzaofen mit feuchtem Hitzeschub. Wichtig: Die Dampfoption sollte nur in den ersten Minuten des Backvorgangs aktiviert sein, damit die Pizza nicht durchweicht.

4. Vor dem Backen antauen lassen

Fast alle Anleitungen sagen: Pizza direkt vom Tiefkühlfach in den Ofen. Aber warum nicht mal die Regel brechen? Wer die Pizza komplett auftauen lässt, bevor sie gebacken wird, bekommt oft ein noch besseres Ergebnis. Übrigens ist es auch nicht zwingend notwendig, den Ofen vorzuheizen. Warum das nicht auf der Anleitung der Packung steht? Die meisten Zubereitungshinweise auf Tiefkühlpizzen sind standardisiert – sie sollen sicherstellen, dass das Backergebnis möglichst gut ist, unabhängig vom Ofenmodell. Deshalb wird in der Regel empfohlen, die Pizza direkt tiefgekühlt und bei vorgeheiztem Ofen zu backen, genauso, wie es auch im Prüflabor des Herstellers getestet wurde. Wichtig ist aber: Die Backzeit verkürzt sich bei einer aufgetauten Pizza je nach Ofen um einige Minuten – also lieber einmal mehr in den Ofen schauen, damit die Pizza nicht zu dunkel wird.

5. Aufpeppen erlaubt – kleine Extras mit grosser Wirkung:

Auch eine hochwertige Tiefkühlpizza lässt sich noch besser machen – und ganz einfach individualisieren. Frischer Rucola, ein paar halbierte Cherrytomaten, eingelegte Peperoni oder etwas Burrata setzen geschmackliche Akzente. Ein Spritzer gutes Olivenöl oder ein Hauch Trüffelöl können der Pizza zusätzlich Raffinesse verleihen. Für etwas Schärfe sorgt Chiliöl oder fein geschnittene frische Peperoncini. Ebenso fein: Dünn geschnittenen Zucchetti, Auberginen oder rote Zwiebeln.

Dies könnte Sie auch interessieren

Ein bisschen Italien aus dem Tiefkühlregal

So gelingt echter Pizza-Genuss auch zu Hause

Knuspriger Boden, geschmolzener Käse, saftiger Belag: Eine gute Pizza weckt Erinnerungen an laue Abende auf der Piazza oder ans Lieblingsrestaurant um die Ecke. Doch auch zu Hause lässt sich dieser Genuss erleben. Wir zeigen Ihnen, wie das klappt.

Sonntagssbrunch zu Hause

Perfekte Pancakes und deftiges Shakshuka

Pancakes und Shakshuka zum Brunch: Diese Gerichte stammen aus Amerika und Isreal. Süss oder salzig – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wir zeigen, mit welchen Tricks die Pancakes noch besser gelingen und wie Sie das Shakshuka für den Sonntagsbrunch aufpeppen können.