Frühling auf dem Teller
Dieses Gemüse hat jetzt Saison
Viele Gemüsesorten sind heute fast das ganze Jahr über erhältlich. Doch wer sich an der Saison orientiert, bekommt frischere Ware, besseren Geschmack und eine bewusstere Ernährung. Wir zeigen Ihnen, welche Frühlingsgemüse jetzt auf den Teller kommen.
Diese Frühlingsgemüse haben jetzt Saison in der Schweiz
Der Frühling bringt nicht nur Farbe in die Blumenwelt: Auch das Angebot an regionalem Gemüse in der Schweiz wird deutlich grösser. Nach den Wintermonaten kommen endlich wieder mehr frische Sorten aus heimischem Anbau in den Verkauf. Wer jetzt saisonal einkauft, erhält frisches und aromatisches Gemüse mit kurzen Transportwegen. Aber was hat eigentlich momentan Saison?
Zu den typischen Frühlingsgemüsen gehört vor allem der Bärlauch. Er ist nur für kurze Zeit erhältlich und bereichert mit seinem intensiven und besonderen Aroma viele Gerichte. Ebenfalls jetzt in Saison ist Spinat, der im Frühling besonders zart ist. Auch Radieschen sind typisch für diese Jahreszeit. Sie sind knackig, leicht scharf und eignen sich gut für einfache Gerichte. Ergänzt wird das Angebot durch Frühlingszwiebeln, die milder als herkömmliche Zwiebeln sind und sowohl roh als auch gekocht verwendet werden können. Dazu kommen verschiedene Blattsalate wie Kopfsalat, Eichblatt oder Lollo. Sie sind jetzt besonders frisch und passen gut in leichte Mahlzeiten.
Neben diesen Klassikern erweitern weitere regionale Sorten die Auswahl: Rucola bringt eine würzige Note, Kohlrabi ist mild und vielseitig einsetzbar. Mangold kann ähnlich wie Spinat verwendet werden, während Fenchel mit seinem feinen Aroma eine gute Ergänzung ist. Auch frühe Rüebli sind jetzt erhältlich und besonders zart. Im April wartet dann auch schon erntefrischer Spargel auf die Zubereitung. Einen guten Überblick über die verschiedenen Gemüsesorten gibt Ihnen ein Schweizer Saisonkalender.
Worauf Sie beim Einkauf achten sollten
Frisches Gemüse überzeugt nicht nur im Geschmack, sondern auch bei der Qualität. Beim Einkauf sollten Sie deshalb ein wenig genauer hinschauen. Eine wichtige Rolle spielt zunächst die Frische: Achten Sie auf eine kräftige, natürliche Farbe und eine feste Struktur. Die Blätter sollten weder welk noch verfärbt sein, sondern knackig und saftig. Gerade bei Bundgemüse wie Radieschen oder Rüebli ist es ein gutes Zeichen, wenn auch das Grün noch frisch aussieht. Auch der Geruch gibt Hinweise auf die Frische: Er sollte neutral und angenehm sein.
Ebenso entscheidend ist die Herkunft des Gemüses. Produkte aus der Schweiz haben in der Regel kürzere Transportwege und gelangen dadurch frischer in den Verkauf. Achten Sie hier auf die Herkunftsangaben oder Labels. Wer gezielt zu regionalen Produkten greift, unterstützt nicht nur die Schweizer Landwirtschaft, sondern entscheidet sich oft auch für eine nachhaltigere Option. Gleichzeitig sind saisonale Produkte oft günstiger, weil sie in grösseren Mengen verfügbar sind.
Frühlingsgemüse richtig lagern
Damit Frühlingsgemüse möglichst lange frisch bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend. Viele Sorten reagieren empfindlich auf Wärme oder trockene Luft und sollten deshalb im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor allem Blattsalate, Spinat und Frühlingszwiebeln bleiben im Gemüsefach länger knackig, weil dort eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht.
Bei manchen Sorten, zum Beispiel Radieschen, lohnt es sich, das Grün vor der Lagerung zu entfernen. So bleibt die Knolle länger frisch und verliert weniger Feuchtigkeit. Es kann ausserdem helfen, das Frühlingsgemüse locker in ein leicht feuchtes Tuch einzuschlagen, um das Austrocknen zu verlangsamen. Grundsätzlich gilt aber natürlich: Frisches Gemüse sollte möglichst zeitnah verarbeitet werden.