COOK IT LIKE GIO – (Folge 6) Spaghetti mit Muscheln aus dem Zürichsee

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Fast unfassbar, aber wahr! Mit einer Taucherbrille ausgestattet, sammelt Luca von UMAMI kleine Muscheln aus dem Zürichsee. Wie diese am besten zubereitet werden, zeigt uns Chefkoch Gio in dieser 6. Folge von Cook-it-like-Gio‘.

So fühlen Sie sich fast wie am Meer.

Spaghetti mit Muscheln aus dem Zürichsee

Muscheln
Foto: Giovanni Melis

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Rezept für 4 Personen 

Zutaten

  • 500 gr. Körbchenmuscheln
  • 400 gr. Spaghetti
  • 8 cl. Olivenöl
  • 1 Dl. Weisswein
  • 1 Knoblauch
  • 30 gr. Ingwer
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 1 Stk.Chili
  • 6 frische Tomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
Spaghetti mit Muscheln
Foto: Giovanni Melis

Zubereitung 

Für die Spaghetti eine Pfanne Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen und die Pasta kochen, bis sie schön „al Dente“ sind. 

Für die Sauce Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, Knoblauchzehen beigeben und etwas frischen Ingwer darüber raspeln. Anschliessend die getrocknete Tomaten kleinschneiden, eine Chillischote halbieren und die Chilli-Kerne zusammen mit den getrockneten Tomaten hinzufügen. Das Ganze in der Pfanne etwas einköcheln lassen. Anschliessend die Körbchenmuscheln hinzugeben, mitdünsten, die frischen Tomaten kleinhacken und zusammen mit feingeschnittener Petersilie ebenfalls beigeben. Zum Schluss die Sauce mit Weisswein ablöschen und nochmals leicht einköcheln lassen. 

Die fertigen Spaghetti in die Pfanne mit der Sauce geben, etwas Olivenöl darüber träufeln und anschliessend gut vermischen. 

Vor dem Servieren die Muscheln-Pasta auf einem Spaghetti Teller anrichten und mit einem Petersilienblatt garnieren.

Spaghetti mit Muscheln

Laden Sie hier das Rezept im pdf Format herunter. Klicken Sie auf das Bild und die Datei wird heruntergeladen.

Über die Zürichsee Muscheln

Giovanni mit Luca
Foto: Giovanni Melis

UMAMI

Hinter UMAMI steht ein junges Start-Up, das das Projekt 2015 ins Leben gerufen hat. UMAMI hat sich zum Ziel gemacht, nach dem Grundsatz  „lokal, kompromisslos und qualitativ“ Lebensmittel zu produzieren. Eine raffinierte Produktionsweise beruhend auf den Prinzipien der Aquaponik und des Vertical Farmings ermöglicht es im Herzen der Stadt Zürich Lebensmittel auf höchstem Qualitätsniveau zu produzieren. Dabei setzt UMAMI auf eine möglichst ressourcenschonende Produktion ohne den Einsatz von Chemie. 

UMAMI ÖKOSYSTEM

Nichts funktioniert so effizient und beständig wie die Natur. Deshalb arbeitet UMAMI in enger Zusammenarbeit mit ihr und optimiert so den Einsatz von Ressourcen und Energie. 

Eine vielfältige Flora und Fauna gedeiht in einer Wasseroase, wo man sie kaum erwarten würde: im 4. Stock eines Büroblocks in Zürich Altstetten. Ein Ökosystem, welches Fische, Garnelen, Pflanzen und viele weitere Organismen behaust, bildet einen vitalen Nährstoffkreislauf und ist das Herz deren Produktion. Die aquaponische Anlage ermöglicht die Produktion von Qualitätslebensmittel, die Spitzen- wie Hobbyköche ins Staunen versetzt - ganz frei von Chemie.

BIODIVERSITÄT

Alles ist im Gleichgewicht, denn jeder Organismus hat seine Aufgabe: Garnelen verdauen die Nahrung, die bereits von den Fischen vorverdaut wurde. Muscheln und Pilze filtern ungewollte Stoffe. Insekten ernähren sich von den kleinsten Schädlingen - die Fische aber auch von den Insekten. Die Pflanzen wandeln Kohlendioxid und Sauerstoff um. Die Nahrungskette ist endlos. Am Ende entsteht ein perfekter Nährstoffcocktail. 

Mehr dazu auf www.eat-umami.ch/

Hier finden Sie Chefkoch Gio's Kurzbiographie

Seine kulinarische Erfahrung begann auf Sardinien und in verschiedenen italienischen Regionen, aus denen er die italienische Küche aufnehmen und seine eigene Identität entwickeln konnte.

Vom italienischen Bauernsohn zum Restaurant-Gründer

Giovanni Melis stammt von einem Bauernhof auf Sardinien. Heute besitzt er drei Restaurants in Zürich. So kam es dazu:

  • Gio trat seinen ersten Job als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff an.
  • Danach arbeitete er im Restaurant Clipper, das in den 90er Jahren zu den besten Restaurants Italiens gehörte.
  • Mit den gesammelten Erfahrungen ging Gio nach Deutschland. Sein unermüdlicher Einsatz brachte ihn rasant weiter: Gio bekam 1998 den Preis für den besten Jungchefkoch Deutschlands und eröffnete mit gerademal 21 Jahren sein erstes Restaurant.
  • In der Folge reiste er viel, baute für Kempinski italienische Restaurants weltweit auf und arbeitete auf der ganzen Welt.
  • Drei Jahre lang war Gio Privat-Chefkoch von Dolce und Gabbana.

Heute lebt er seit mehreren Jahre in Zürich, wo er zwei sehr innovative Restaurants betreibt, das "La Tavolata" im historischen Zentrum von Zürich, wo man ausgezeichnete sardische Gerichte geniessen kann, und dann gibt es "La Pinseria" am Hardplatz. Dort wird die Pinsa serviert, eine klassische römische "Pizza" mit warmem Teig und kalten Zutaten.

Chefkoch Gio legt Wert auf frische Zutaten und saisonale Gerichte. Consumo wünscht viel Spass beim Nachkochen.

Möchten Sie noch mehr erfahren zu unserem Chefkoch Gio'? Dann lesen Sie hier das Interview.

Weitere leckere Rezepte von Chefkoch Gio folgen im 2 Wochentakt.

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