Veganuary und Dry January
Mit diesen Trends starten Sie gesund ins neue Jahr
Wenn das neue Jahr vor der Tür steht, sind auch die guten Vorsätze nicht weit. Viele Menschen verzichten im Januar zum Beispiel auf tierische Produkte und auf Alkohol. Erfahren Sie hier alles zu den beliebten Neujahrstrends Veganuary und Dry January.
Über die Feiertage geniessen wir nur allzu gerne Festessen, Plätzchen, Braten und gute Weine – und das vielleicht auch mal im Übermass. Kein Wunder haben viele Menschen zum Start ins neue Jahr das Bedürfnis, sich gesünder zu ernähren. Doch sind der Veganuary und der Dry January nur mediale Trends oder können sich 31 Tage wirklich nachhaltig auswirken?
Der Veganuary
Der Veganuary ist ein Wortspiel aus «vegan» und «January» und hat seinen Ursprung in Grossbritannien. Das Ziel: 31 Tage lang auf pflanzliche Ernährung umsteigen. Was auf den ersten Blick einfach klingt, ist für viele eine Herausforderung. Denn mit dem Verzicht auf Fleisch ist es beim Veganuary nicht getan, auch Milch, Butter, Eier und Käse verschwinden bei dem Neujahrsvorsatz aus dem Speiseplan. Die Motivation dahinter kann ganz unterschiedlich aussehen: dem Körper etwas Gutes tun, Umwelteinflüsse durch die Tierhaltung minimieren oder generell zum Wohl aller Tiere. Ernährungsexperten sind sich einig, dass die vegane Ernährung uns mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kann. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie bei einem pflanzlichen Speiseplan jedoch auf die Vitamine B2, B12 und D sowie Eisen, Calcium, Jod und Zink legen, um einem Mangel vorzubeugen.
Unser Tipp: Der Veganuary ist eine gute Möglichkeit, die vegane Ernährung einen Monat lang einfach mal auszuprobieren, ohne sich gleich endgültig auf einen Verzicht festzulegen. Viele Detailhändler bieten inzwischen ein umfangreiches Sortiment an veganen Ersatzprodukten an. In einem Monat zeigen sich häufig auch erste positive Auswirkungen auf den Körper.
Der Dry January
Der Dry January erfährt international grosse Unterstützung von Ärzten und Gesundheitsorganisationen und hat seinen Ursprung im «Sober January» der Finnen, der 1942 den Alkoholkonsum während des Krieges regulieren sollte. In der Schweiz unterstützt auch das Bundesamt für Gesundheit die Aktion. Kein Wunder, dass dieser Trend bei vielen Menschen so viel Anklang findet, denn 69 Prozent der Teilnehmer gaben laut einer Studie der University of Sussex an, dass sie sich während und nach des Monats fitter fühlten, 70 Prozent schliefen nachts besser und ganze 72 Prozent gaben an, auch längerfristig weniger Alkohol zu trinken. Positive Nebeneffekte waren ausserdem Gewichtsverlust, bessere Haut und eine erhöhte Konzentration. Auch zum Neujahrstrend Dry January kann man sich online und in diversen Apps anmelden, zum Beispiel unter www.dryjanuary.ch. Selbst, wenn man es nicht schafft, den guten Vorsatz den gesamten Januar durchzuhalten, ist für die Gesundheit dennoch viel gewonnen und der Vorsatz wird dann einfach zum «Drier January».
Unser Tipp: Sich gemeinsam mit den Liebsten online für den Dry January anzumelden, kann zusätzlich beim Durchhalten motivieren. In Apps oder auf Websites erhalten Sie jede Menge Tipps und bei Consumo finden Sie vielfältige Rezepte für köstliche alkoholfreie Cocktails oder weitere Inspiration für Alkohol-Alternativen, die Spass machen.