Zügeln mal ganz entspannt

Text: Wortstark

Unsere Tipps helfen Ihnen dabei

Entrümpeln und packen: So spart man Zeit. Wohnungsübergabe: Diese Rechte haben Sie. Entspannt zügeln: Gut organisiert ins neue Zuhause... Da Zügeln viel Zeit in Anspruch nimmt, sollten Sie so früh wie möglich mit der Planung beginnen.Wir zeigen Ihnen in ein paar Schritten, worauf Sie achten sollten.

Umzugstipps. Frau beim Umzug.
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1. Entrümpeln

Mit dem Entrümpeln kann man sofort beginnen und eigentlich sollte man es regelmässig tun. Aber nicht nur die grossen Brocken – jeder Schrank, jedes Gestell und jede Schublade muss kritisch überprüft werden. Entsorgen Sie grosszügig, schliesslich soll mit dem Umzug auch ein neues Leben ohne «Altlasten» beginnen!

Umzugstipps. Entrümpeln.
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2. Helfer organisieren

Entscheiden Sie frühzeitig, ob Sie in Eigenregie zügeln oder dafür ein professionelles Unternehmen beauftragen wollen. Aufgepasst, die Zügelmänner sind Ende März, Juni und September, je nach Kanton, voll ausgelastet. Eine frühzeitige Reservation empfiehlt sich also. Und wer es mit der Hilfe von Freunden und der Familie anpacken will, sollte diese auch im Vorab informieren. Wenn Sie für Ihren Umzug Parkfelder reservieren wollen, melden Sie sich ein paar Wochen vorher bei Ihrer Polizeidienststelle.

Umzugstipps. Helfer organisieren.
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3. Rechtzeitig packen

Spätestens zwei Wochen vor dem Zügeltermin sollten Sie mit dem Packen anfangen. Denken Sie dabei an die Zügelleute – die Kisten müssen tragbar sein! Zur perfekten Organisation gehört die Beschriftung. Am besten mit Etiketten und vor allem seitlich, damit man auch bei aufgestapelten Kisten sofort sieht, wo sie hingehören.

Und wenn sich Blumenvasen oder der teure Kristallleuchter darin befinden, deutlich «Achtung Glas!» auf die Kiste schreiben! Tipp: Gläser nicht ineinander stecken, sondern einzeln in Papier wickeln, da sie durch die Reibung zerbrechen könnten.

Umzugstipp. Rechtzeitig packen.
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4. Papierkram erledigen

«Wir sind umgezogen» – verschicken Sie Ihre Umzugsanzeigen rechtzeitig. Informieren Sie die Energielieferanten vorzeitig über Ihren Umzug, damit Sie nicht die Strom- und Wasserkosten Ihres Nachmieters übernehmen. Aber auch Arbeitgeber, Versicherungen, Zeitungsverlage, die Einwohnerkontrolle, Ihre Bank, Ihre Kreditkartenfirma… Haben Sie niemanden vergessen?

Umzugstipps. Papierkram erledigen.
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5. Wohnungsübergabe vorbereiten

Grundsätzlich gilt, dass Schäden im Rahmen der «normalen Abnützung» nicht vom Mieter behoben werden müssen. Der Mieter muss nur für Schäden aufkommen, die durch den unsorgfältigen Gebrauch des Mietobjektes entstanden sind. Dazu gehören zum Beispiel durch Haustiere zerkratzte Türen und Wände. Aber bezahlen Sie nicht zu viel: Der geschuldete Schadenersatz entspricht nicht dem Neuwert, sondern dem Wert, den die beschädigte Tür nach Abzug der Altersentwertung noch hat.

Umzustipps. Schlüsseluebergabe
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Auf gute Nachbarschaft!

Viele tun es (leider) nicht, aber es ist der Beginn einer guten Nachbarschaft: Stellen Sie sich in einem Mehrfamilienhaus zumindest auf dem gleichen Stock oder, wenn Sie ein Haus beziehen, links und rechts im Quartier persönlich vor. Oder noch besser: Laden Sie Ihre neuen Nachbarinnen und Nachbarn zu einem Apéro ein – das ist die beste Gelegenheit, alle kennenzulernen.