So trubelig geht es im kunterbunten Spielparadies zu

Grenzenloser Indoor-Spass beim Kraxeln, Rutschen, Toben

Wenn an langen Regentagen die Langeweile droht, ziehen erfahrene Mütter den Wochenend-Joker: Sie packen ein Picknick ein, etwas zum Lesen und fahren mit den Kindern zur Indoor-Spielhalle in der Nähe.

Indoor-Spielhalle
Foto: Getty Images

«Mami, hört der Regen heute noch auf?», Max und Emmi stehen gelangweilt vor der Balkontür und starren auf die dunklen Wolken. Ausgerechnet heute muss es wie aus Kübeln schütten. Dabei wollte Max doch sein neues Velo ausprobieren. «Max, Emmi, kommt doch mal», ruft die Mama. «Der Papa und ich haben uns überlegt, was wir an diesem trüben Samstag machen könnten.» Oh nein, bitte nicht Zimmer aufräumen, denkt sich Max. Aber die Mama hat etwas viel Besseres: «Was haltet ihr davon, wenn wir alle zusammen in die Indoor-Spielhalle...» Der Rest des Satzes geht im Kinderjubel unter: «Jaaaa, ins Spielparadies. Da können wir den ganzen Tag toben und klettern. Ihr seid die besten Eltern auf der Welt.»

Die Qual der Wahl: erst Riesenrutsche oder doch lieber Klettervulkan?

Der Regen ist sofort vergessen. Max und Emmi lieben den Indoor-Spielplatz mit all den Rutschen, Kletter-Labyrinthen und den coolen Fahrzeugen. So schnell wie noch nie haben sich Max und Emmi angezogen und die Zähne geputzt. «Fertig», flöten sie und stürmen zum Auto. «Sollen wir zuerst auf den Klettervulkan oder lieber auf die Trampoline?», fragt Max Emmi auf der Fahrt. «Egal, Hauptsache, der Papa spielt am Ende mit uns am Töggelichaste.» Der lacht nur am Lenkrad: «Aber gewinnen lasse ich euch nicht.»Glück gehabt: keine Schlange am Eingang. «Gut, dass wir so früh dran sind», denkt sich Max. Schuhe aus, Antirutschsocken an und los. «Ihr wisst ja, wo ihr uns findet», ruft ihnen die Mama vom Café- und Imbiss-Bereich hinterher.

Indoor-Spielhalle
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Salto-Sprünge auf dem Trampolin

Auf der Riesenhüpfburg ist noch so wenig los, dass Max und Emmi immer wieder mit vollem Anlauf gegen die knallbunten Wände anspringen können – bis sie völlig ausser Atem sind und auf dem weichen Gummi-Boden liegen bleiben. «Max, du wolltest doch als erstes zu den Trampolinen», fällt Emmi ein. Stimmt, Max will ja wissen, ob er sich endlich einen Rückwärstssalto traut.

Langsam füllt sich die grosse Halle, aber die aufgedrehten Kinder finden beide noch einen freien Trampolin-Platz. «Juchhuuu, wir fliegen.» Eins, zwei, drei. Max zieht die Arme vor, die Beine hinterher und – hat‘s geschafft. Sein erster Salto auf dem Trampolin! Gleich nochmal. Und nochmal. «Mama, Papa, ich kann einen Salto. Kommt luege». Emmi rennt zu ihnen, zerrt den Papa von seiner Zeitung weg, die Mama stellt die Kafi-Tasse zur Seite und schaut zu. «Hey stark, Max!»

Im Tretauto um die Wette kurven

«Kommt jetzt mal was trinken», sagt die Mama und lacht. «Ist nicht sooo schlecht, dass es heute regnet, oder?» «Nein, das ist super so», antwortet Emmi. Sie nehmen schnell zwei grosse Schlucke und stürmen dann mit Riesenanlauf den Klettervulkan. Emmi schafft es nicht bis ganz oben, Max hält sich oben fest und hilft ihr mit der freien Hand rauf. Auf dem Hosenboden runtergerutscht und wieder rauf. Drei, vier Mal, dann schnappt sich jeder ein lustig bemaltes Tretauto und sie strampeln um die Wette.

«Keine Kraft mehr», ruft Emmi bald und steigt von ihrem coolen Affengefährt. Die Mama hat schon Pommes frites und Chicken Nuggets mit schön viel Ketchup geholt. Kaum sind die Teller leer, springen beide auf. «Wir gehen jetzt zur Riesenrutsche», sagt Emmi im Weglaufen. «Und danach hauen wir dem Papa die Kiste voll am Töggelichaste!», ruft Max.

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