Weinwissen für den Alltag

Die Welt der Weine entdecken

Sich souverän im Weinregal zurechtzufinden ist einfacher als Sie vielleicht denken. Lesen Sie hier, welche Weine sich perfekt für den Einstieg eignen und wie Sie Ihr Weinwissen Schritt für Schritt auf das nächste Level bringen.

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Tipps für den Einstieg in die Welt der Weine

Wer bisher nur wenig Erfahrung mit Wein hat, muss nicht gleich alle Fachbegriffe und Weinanbaugebiete wälzen. Der beste Ratschlag für den Start ist: Scheuen Sie sich nicht, Experten auf dem Gebiet zurate zu ziehen. Viele Weinhäuser stellen speziell für Einsteiger ausführliche Weinratgeber bereit. So umgehen Sie gekonnt das Risiko, den Wein nur nach dem Preis oder Etikett auszuwählen. «Ein hoher Preis oder ein besonders schwerer Flaschenboden sind keine Garantien für Qualität. Viel wichtiger sind die Herkunft, die Handschrift des Produzenten und die Stilistik des Weins», verrät Kristin Eisenberg, Produkt-Managerin bei der SCHULER 1694 AG, einem der renommiertesten Weinhäuser in der Schweiz. «Schon Angaben wie Region, Rebsorte oder Jahrgang liefern wertvolle Hinweise darauf, was einen im Glas erwartet. Wer das Etikett lesen kann, entdeckt leichter Weine, die wirklich zum eigenen Geschmack passen. Aber auch das Frontetikett ist wichtig: Wenn das Design für mich ansprechend ist, kann ich auch einen entsprechenden Inhalt erwarten», so die Expertin.

Wie viel darf ein guter Einsteigerwein kosten?

Pauschal lässt sich die Frage nach dem Preis nur schwer beantworten, denn es gibt günstige und dennoch qualitativ hochwertige Weine genauso wie teure Weine, bei denen sich die Geister scheiden. Die Experten der SCHULER 1694 AG geben hier jedoch einen wertvollen Anhaltspunkt: In der Preisklasse zwischen CHF 12.- und CHF 22.- sollte das «Preis-Genuss-Verhältnis» für Einsteiger sehr gut passen.

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Welcher Wein passt zu meinem Geschmack – weiss oder rot?

Finden Sie Ihre Vorlieben am besten ganz einfach durch Probieren, zum Beispiel beim Dinner, heraus. Weisswein gilt als klassischer Begleiter zu Fisch, Geflügel und leichten Vorspeisen, Rotwein zu Fleisch und kräftigen Käsesorten – doch diese Faustregel ist längst kein Gesetz mehr, und oft macht ein gut gewählter Weisswein zu einem Schmorgericht genauso viel Freude wie ein leichter Rotwein zu Lachs.

  • Weissweine für Einsteiger: Fruchtbetonte und säurearme Weisswein-Sorten sind die beste Wahl für den Einstieg. Ein erfrischender Chasselas aus dem Kanton Waadt eignet sich beispielsweise gut. Etwas aromatischer ist ein Pinot Grigio, zum Beispiel aus dem Wallis oder aus Venetien.
  • Rotweine für Einsteiger: Wein-Neulinge empfinden bei den Rotweinen oft die Gerbstoffe – die sogenannten Tannine – erst einmal als ungewohnt. Deshalb empfehlen sich zu Beginn geschmeidige, samtige Rotweine. Versuchen Sie es zum Beispiel mit einem beerenbetonten Primitivo aus Apulien oder einem sanften Merlot aus dem Tessin.

Trocken, halbtrocken oder lieblich?

Nur weil trockene Weine gemeinhin als anspruchsvoller gelten, müssen sie nicht die beste Wahl für Sie sein. Auch hier zählt der individuelle Geschmack.

  • Trocken bedeutet, dass wenig bis gar kein Restzucker im Wein vorhanden ist.
  • Liebliche Weine haben einen recht hohen Restzuckergehalt und schmecken deutlich süss.
  • Halbtrockene oder feinherbe Weine verfügen noch über eine leichte Fruchtsüsse.

Schritt für Schritt das Wissen erweitern

Wenn Sie einen Wein gefunden haben, der Ihren Geschmack trifft, lohnt sich ein tiefer gehender Blick auf das Etikett. Woher genau kommt der Wein? Wie wurde er gelagert? Das hilft dabei, beim nächsten Kauf noch gezielter auszuwählen. Der Jahrgang verrät zudem, aus welchem Erntejahr der Wein stammt. Da das Wetter den Charakter eines Jahrgangs beeinflusst, hilft auch diese Angabe bei der nächsten Auswahl. Mit jedem weiteren Wein erfahren Sie mehr über die Anbaugebiete, Rebsorten und Jahrgänge – so kommt das Weinwissen für die nächste Degustation ganz von allein.

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