Sushi-Guide: Zutaten und Zubehör

Das brauchen Sie für die Zubereitung zu Hause

Sie lieben Sushi? Dann bereiten Sie es doch einfach selbst zu! Mit den richtigen Sushi-Zutaten, dem passenden Zubehör und ein wenig Übung gelingt Ihnen die japanische Köstlichkeit auch in der eigenen Küche. Lesen Sie hier, was Sie dafür benötigen.

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Frischer Fisch, gekochter Reis, Algenblätter, knackiges Gemüse und asiatische Würzmittel: Für köstliches Sushi brauchen Sie nicht unendlich viele Zutaten. Ähnlich verhält es sich mit den Küchenutensilien: Ein Sushi-Starter-Set aus wenigen Basics reicht meist für die Zubereitung der asiatischen Spezialität aus.

Die wichtigsten Sushi-Zutaten: Fisch und Reis

Die Grundzutaten von Sushi sind in der Regel roher Fisch und Reis. Am beliebtesten ist Sushi mit Lachs oder Thunfisch, auf bestimmten Rezepten stehen aber auch Makrele, Heilbutt, Tintenfisch oder Garnelen. Wenn Sie Fisch für Ihr Sushi kaufen, sollten Sie vor allem auf Frische achten. Die erkennen Sie am frischen Geruch, festen Fleisch, an klaren Augen und dunkelroten Kiemen. Idealerweise sollten Sie Fisch in Sashimi- oder Sushi-Qualität kaufen, weil dieser die Kriterien für den Rohverzehr erfüllt. Dazu gehört, dass Seefisch mindestens 24 Stunden unter 20 Grad minus eingefroren werden muss, um Krankheitserreger abzutöten. Bei Süsswasserfisch sollte es sogar eine Woche sein. Für einen unbedenklichen Genuss sollten Sie den Fisch gekühlt nach Hause transportieren und ihn dann zeitnah verarbeiten.

Kommen wir zur zweiten Grundzutat: Welcher Reis eignet sich für Sushi? Für Ihr Sushi sollten Sie Reis verwenden, der möglichst klebrig ist. Sonst fallen die feinen Happen auseinander. In Japan gibt es dafür einen speziellen Rundkornreis, der nach dem Garen zwar klebt, aber nicht matschig wird. Sushi-Reis erhalten Sie im Handel in verschiedenen Sorten: So lässt sich beispielsweise Maki-Sushi gut mit der Reissorte Sasanishiki rollen. Zuvor würzen Sie den gekochten Sushi-Reis aber traditionell noch mit Reisessig, Salz und Zucker und lassen ihn abkühlen.

Weitere Zutaten: Algenblätter, Gemüse und Beilagen

Natürlich wäre ein Gericht, das lediglich aus Fisch und Reis besteht, etwas langweilig. Darum sollten Sie noch weitere Sushi-Zutaten auf Ihrem Einkaufszettel notieren: Möchten Sie etwa Maki-Sushi zubereiten, benötigen Sie zum Rollen Noriblätter. Diese bestehen aus würzigen Algen und werden weich, sobald Sie den feuchten Sushi-Reis darauf verteilen.

Zum Sushi gehört ausserdem Gemüse – vor allem natürlich, wenn Sie es vegetarisch zubereiten. Zu den typischen Sushi-Füllungen zählen Gurke, Avocado, Karotte, Paprika, Frühlingszwiebeln, Kürbis und Shiitakepilze. Oft kommt das Gemüse für Sushi roh zum Einsatz, aber es gibt auch schmackhafte, in Gewürzen marinierte Varianten.

Apropos Gewürze: Damit es geschmackliche Tiefe erhält, dürfen beim Sushi typisch asiatische Zutaten wie Ingwer, Wasabi und Sojasauce nicht fehlen. Eine klassische Beilage ist eingelegter Ingwer, auch als Gari bekannt. Die Japaner nutzen ihn oft als Geschmackserfrischer. Wasabi und Sojasauce runden das Sushi mit ihrem intensiven Aroma perfekt ab. Allerdings sollten Sie beide getrennt servieren, da es als Fauxpas gilt, sie zu vermischen.

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Sushi-Starter-Set: Dieses Zubehör brauchen Sie

Neben der normalen Küchenausstattung benötigen Sie für die Zubereitung von Sushi nur wenig weiteres Zubehör. Am wichtigsten sind:

  • Bambusmatte: Möchten Sie die klassischen Maki-Rollen herstellen, ist eine Sushi-Matte aus Bambus unverzichtbar. Mit ihr lassen sich sämtliche Zutaten in einem Algenblatt zusammenrollen. Beim Kauf sollten Sie eine Matte wählen, die aus echtem Bambus gefertigt wurde. Die Stäbchen sollten dicht angeordnet sein und keine Splitter aufweisen.
  • Scharfes Messer: Sie müssen kein spezielles Sushi-Messer kaufen. Aber Sie benötigen eine scharfe Klinge, um insbesondere den rohen Fisch präzise zu zerteilen, ohne ihn zu zerdrücken oder zu zerreissen. Das ist nicht nur wichtig für die optimale Textur der Zutaten, sondern auch für eine schöne Optik.
  • Reissschüssel aus Holz: In Japan nutzt man zum Würzen des Sushi-Reises eine Holzschale. Der Vorteil: Das Holz speichert im Gegensatz zu vielen anderen Materialien keine Hitze und lässt den Reis schneller auskühlen. Meist erhalten Sie die Schüssel zusammen mit einem praktischen Spatel, der zum Mischen des Reises mit Essig, Zucker und Salz dient.

Optionales Sushi-Zubehör: Reiskocher und Co.

Neben der Sushi-Grundausstattung gibt es noch weitere Utensilien, die Ihnen die Arbeit erleichtern können, aber nicht zwingend notwendig sind.

  • Reiskocher: Wenn Sie häufig Reisgerichte zubereiten, kann sich die Anschaffung dieses asiatischen Küchenhelfers lohnen, da Sie damit ohne Aufwand immer den idealen Garpunkt beim Reis erreichen können.
  • Fächer: Bevor der Sushi-Reis zu Rollen oder Happen verarbeitet wird, muss er abkühlen. In der japanischen Küche verwenden Köche dazu traditionell einen Fächer. Sie können alternativ aber auch mit einem Backblech, Küchenhandtuch oder einem Ventilator für einen kühlen Luftzug sorgen.
  • Sushi-Maker: Anfänger können sich als Sushi-Starter-Set auch diesen praktischen Helfer anschaffen. Sushi-Maker gibt es in unterschiedlichen Ausführungen – meist können Sie damit leichter eine Rolle formen und schneiden. Kaufen Sie bei Bedarf ein Gerät mit geprüften Materialien, das sich einfach nutzen und reinigen lässt.

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