Sonnenbrillen mit Sehstärke
So kombinieren Sie Schutz und Durchblick
Um als Brillenträger auch im Sommer den Durchblick zu behalten, ohne permanent die Augen zukneifen zu müssen, empfiehlt sich eine Sonnenbrille mit Sehstärke. Auf was Sie vor dem Kauf unbedingt achten sollten, erfahren Sie hier.
Wer im Alltag eine Brille trägt, sollte sich für die heisse und sonnige Jahreszeit auch eine Sonnenbrille mit der entsprechenden Stärke zulegen. So sind die Augen nicht nur vor UV-Strahlen geschützt, sondern freuen sich gleichzeitig über klare Sicht.
Insbesondere wenn Sie Autofahren, ist eine Sonnenbrille mit Sehstärke Gold wert. Vor dem Kauf sollten Sie jedoch einige Dinge beachten:
1. Grösse und Passform
Die Sonnenbrille sollte – genau wie Ihre «normale» Brille – optimal sitzen und weder verrutschen noch drücken. Viele Optiker bieten inzwischen beim Kauf einer normalen Brille ein Kombi-Paket mit Sonnenbrille an. Hier können Sie den Sitz der Brille beim Abholen auch direkt anpassen lassen und gehen kein Risiko ein. Sollten Sie die Sonnenbrille online bestellen, achten Sie gut auf die Abmessungen. Die Brille sitzt im Idealfall nah am Auge und reicht bis zu den Augenbrauen sowie an den Seiten bis zum Gesichtsrand, um eine schützende Abdeckung zu garantieren.
Wussten Sie schon? Es gibt auch Brillen-Anbieter, die Ihre Lieblingssonnenbrille im Nachhinein noch mit Gläsern mit Stärke versehen.
2. UV-Schutz und CE-Kennzeichnung
Ultraviolette Strahlen werden von der Sonne erzeugt und sind elektromagnetisch. Auch wenn wir sie nicht sehen können, sind sie gefährlich. Sie können sowohl die Hautzellen als auch die Augen schädigen und im schlimmsten Fall zu Netzhautschäden führen oder gar den Grauen Star begünstigen. Vor dem Kauf einer Sonnenbrille sollten Sie also immer prüfen, ob diese über ausreichend UV-Schutz verfügt. Das können Sie ganz einfach an der Bezeichnung «UV-400» erkennen. Wenn Sie zu Brillen mit dieser Kennzeichnung greifen, können Sie sicher sein, dass Ihr neues Accessoire nicht nur gut aussieht, sondern Sie auch optimal schützt. Wichtig, um den UV-Schutz auf Dauer zu erhalten, sind die richtige Pflege und regelmässige Kontrollen beim Optiker, ob der Schutz noch vollständig besteht.
Das zweite wichtige Siegel ist die CE-Kennzeichnung, die Sie in der Regel an der Innenseite der Bügel finden. Dieses Siegel garantiert Ihnen, dass die Brille den europäischen Qualitätsstandards entspricht. Da das Zeichen jedoch leicht zu fälschen ist, sollten Sie, wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, die Sonnenbrille mit Sehstärke beim Optiker Ihres Vertrauens oder bei einem seriösen Online-Shop kaufen.
3. Tönungsgrad und Farbe
Der Tönungsgrad hat – wie oft fälschlicherweise angenommen wird – nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Dunklere Gläser haben jedoch einen höheren Blendschutz und können so bei besonders starker Sonneneinstrahlung angenehmer sein. Beim Tönungsgrad der Gläser orientieren Sie sich am besten an Ihrer individuellen Lichtempfindlichkeit.
Bei der Farbwahl sind Ihnen fast (!) keine Grenzen gesetzt. Ob Grau, Braun oder Grün – wählen Sie die Farbe einfach nach Ihrem Geschmack aus. Lediglich die Farben Gelb, Blau oder intensives Pink sind mit Vorsicht zu geniessen, denn sie haben einen sehr starken Einfluss auf die uns umgebenden Farben und sollten deshalb besonders im Strassenverkehr besser nicht zum Einsatz kommen. Für ein stylishes Strandoutfit spricht aber natürlich nichts gegen eine etwas ausgefallenere Farbe.