Sommerstoffe richtig pflegen

So halten Ihre Lieblingsstücke viele Sommer lang

Damit Sommerkleidung länger frisch und strahlend bleibt, benötigt sie besondere Pflege. Mit diesen Tipps zum Trocknen und Waschen haben Sie noch lange Freude an Ihren Lieblingssommerstoffen – egal ob Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe.

KI-generiertes Bild: OpenAI

Baumwolle: heiss waschen, sanft trocknen

Auf der Sommerkleidung sammeln sich schnell Deo-Rückstände, Sonnencremereste und Schweiss. Gerade Baumwolle sollte deshalb nach dem Tragen möglichst zeitnah gewaschen werden, damit sich keine gelblichen Schweissflecken oder unangenehme Gerüche in den Fasern festsetzen. Weisse Baumwolle können Sie meist bei 60 Grad waschen, bunte Kleidung freut sich über niedrigere Temperaturen, um das Ausbleichen zu vermeiden. Am schonendsten ist das Trocknen an der Luft. Und hier am besten im Schatten – die pralle Sonne kann die Farben ebenso wie zu hohe Temperaturen ausbleichen. Um «Pilling», also kleine Baumwollknötchen auf der Stoffoberfläche, zu vermeiden, drehen Sie die Baumwollstücke vor dem Waschen immer auf links und waschen Sie sie separat von Reissverschlüssen.

Leinen: schonen, schonen, schonen

Leinen mag es nicht zu heiss. Waschen Sie den Sommerstoff bei maximal 30 bis 40 Grad mit einem Feinwaschmittel, am besten im Kurzwaschgang und mit viel Wasser. Ein wirklicher Gamechanger, um im Sommer von den kühlenden Eigenschaften zu profitieren: Lassen Sie den Weichspüler weg. Er greift die Faserstruktur an und macht den Stoff weniger atmungsaktiv. Befüllen Sie die Trommel ausserdem nur zur Hälfte, damit das Gewebe im Wasser «schwimmen» kann. Trocknen Sie Leinen liegend, gefärbte Stücke am besten im Schatten. Bügeln können Sie Leinen auf links, wenn der Stoff noch leicht feucht ist, so kommen Sie mit den hartnäckigen Falten auch schneller voran.

KI-generiertes Bild: OpenAI

Mischgewebe: Etikett beachten

Für Mischgewebe gilt: Pflegen Sie den Stoff so, wie der empfindlichste Anteil der Stoffmischung es verträgt. Steckt Viskose oder Lyocell im Gewebe, sind 30 Grad und ein Schonwaschprogramm meist die richtige Wahl. Um sicherzugehen, lesen Sie vor dem Waschen unbedingt immer das Etikett. Damit die Fasern nicht an Spannkraft verlieren, empfiehlt es sich auch bei Mischgewebe, lieber auf den Trockner zu verzichten und ganz klassisch den Wäscheständer zu nutzen.

Schweissflecken aus Sommerkleidung entfernen

Schwitzen ist gesund und natürlich, doch hartnäckige Schweissflecken auf unserem Lieblingsstück sind ein No-Go. Dabei sind die gelblichen Verfärbungen eigentlich gar kein Schweiss, sondern eine Reaktion von Schweiss mit den Aluminiumsalzen in unseren Deos. Leider sind Schweissflecken noch hartnäckiger als die meisten anderen Flecken. Mit Temperaturen von 60 oder 90 Grad haben wir die besten Chancen, sie aus der Kleidung zu entfernen, doch fast immer lassen sich unsere Lieblingskleidungsstücke natürlich nur bei maximal 40 Grad waschen. Kein Grund zur Sorge: Versuchen Sie es das nächste Mal mit einem Vorab-Bad in einer Essig-Wasser-Mischung im Verhältnis 1:5. Am besten lassen Sie das Kleidungsstück über Nacht einweichen, bevor Sie es in die Waschmaschine geben. Viele schwören ausserdem auf eine Vorbehandlung mit Gallseife: Den Fleck gut einreiben, 30 Minuten einwirken lassen, ausspülen und in die Wäsche geben. Bei Bedarf können Sie den Vorgang wiederholen.

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