Richtig anziehen bei Herbstwetter
Tipps für den Zwiebellook
Wenn die Temperaturen im Herbst schwanken, hilft das Zwiebelprinzip: Mehrere dünne Kleidungsschichten halten flexibel warm und schützen vor Wind und Regen – ob beim Stadtbummel oder beim Spaziergang durch das bunte Herbstlaub.
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Der Herbst in der Schweiz ist wunderschön – aber auch ein bisschen unberechenbar. Morgens Nebel, mittags Sonne, am Abend ein frischer Wind: Wer nicht frösteln oder schwitzen will, setzt auf einen modischen Zwiebellook. Dabei werden mehrere Schichten Kleidung übereinander getragen. So entsteht ein flexibles System, mit dem Sie sich den Wetterbedingungen ganz leicht anpassen können.
Zwiebellook: Schicht für Schicht zum Wohlfühlen
Die Basis bildet eine leichte, atmungsaktive Kleidungsschicht, die direkt auf der Haut getragen wird. Sie sollte Feuchtigkeit aufnehmen und nach aussen transportieren – so bleibt die Haut auch bei Bewegung angenehm trocken. Hier eignen sich Unterhemden, aber auch klassische T-Shirts wie beispielsweise „Das zu schade für drunter-Shirt“ von Walbusch.
Darüber folgt eine wärmende Zwischenschicht. Sie speichert Körperwärme, ohne einzuengen. Klassische Varianten sind Strick oder Fleece. Für alle, die Wert auf einen gepflegten Look legen, bieten sich auch Thermopolos mit angerauter Innenseite an, die wunderbar warmhalten und gleichzeitig überraschend leicht sind. Bei den Outdoorhosen finden Sie ebenfalls zahlreiche Modelle wie beispielsweise Thermo-Jeans, die Ihnen bei vielleicht noch sommerlichen Temperaturen die nötige Beinfreiheit schenken.
Den Abschluss bildet die Wetterschicht: eine Jacke, die Wind und Regen abhält. Ob Steppjacke, Parka oder Softshell – wichtig ist, dass sie atmungsaktiv bleibt, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Besonders bei Ausflügen in die Berge ist eine wasserdichte Jacke mit Kapuze unverzichtbar. Modelle mit Aquastop-Membran schützen zuverlässig vor Regen und halten auch stärkeren Windböen stand.
Perfekt für den Herbst
Das Zwiebelprinzip ist ideal für Herbstwetter. Beim Spaziergang am See schützt eine Funktionsjacke vor frischen Böen, während man in der Sonne rasch eine Schicht ablegen kann. Beim Marktbesuch am Morgen hält ein Thermoshirt unter der Weste warm, bis die Sonne höher steigt. Wer in den Bergen wandert oder durch das bunte Herbstlaub spaziert, profitiert besonders: Dort kann sich das Wetter innerhalb weniger Minuten ändern – mit drei Schichten Kleidung ist man immer auf der sicheren Seite.
Auch im Alltag hat das Prinzip Vorteile. Auf dem Weg zur Arbeit ist es im Zug oder in der Tram oft warm, draussen dagegen frisch. Nachmittags oder abends beim Treffen mit Freunden auf dem Balkon oder im Garten sorgt eine zusätzliche Strickjacke dafür, dass man den Zvieri im Freien noch lange geniessen kann.
Praktische Tipps für den Zwiebellook
- Dünn statt dick: Mehrere leichte Schichten sind besser als ein dicker Pullover.
- Atmungsaktiv bleibt angenehm: Materialien, die Feuchtigkeit nach aussen leiten, verhindern ein klammes Gefühl.
- Wind- und Regenschutz: Eine gute Jacke ist die wichtigste äussere Schicht.
- Farben und Stil kombinieren: Auch im Zwiebellook darf es stilvoll sein – dezente Töne lassen sich gut mit modischen Akzenten in Bordeaux, Grün oder Safran kombinieren.