Das perfekte Uhrenarmband finden
Das zählt bei Material, Verschluss und Breite
Wie eine Armbanduhr wirkt, hängt längst nicht nur vom Zifferblatt ab: Ein neues Uhrenarmband kann den Look je nach Anlass verändern. Erfahren Sie hier, auf was Sie beim Kauf eines Uhrenarmbands achten sollten und welches Material zu Ihnen passt.
Eine Armbanduhr kann noch so klassisch oder sportlich wirken – mit einem neuen Uhrenarmband lassen sich Charakter und Stil blitzschnell verändern und je nach Anlass anpassen. Bei Smartwatches gehört das Wechselarmband längst zum guten Ton. Aber auch aus einer schlichten Uhr wird so im Handumdrehen ein elegantes Accessoire zum Ausgehen oder ein praktischer Begleiter beim Training. Beim Kauf zählt nicht nur die Optik: Material, Breite und Länge sowie der Verschluss entscheiden darüber, ob das neue Armband im Alltag Freude bringt.
Welches Material passt zu welchem Stil?
- Leder gehört zu den Klassikern unter den Uhrenarmbändern. Es wirkt hochwertig und lässt sich gut zu Businesskleidung oder eleganten Outfits kombinieren. Zum Trainieren oder an sehr heissen Tagen kann Leder aber auch zur Herausforderung werden: Es reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und Schweiss.
- Metallarmbänder, zum Beispiel aus Edelstahl oder Titan, verleihen Ihrer Armbanduhr einen klassischen und hochwertigen Touch. Sie sind robust und ein echter Allrounder, denn sie lassen sich sowohl zu feierlichen Anlässen als auch im Alltag kombinieren.
- Silikon- oder Kautschuk-Uhrenarmbänder sind die richtige Wahl für Sie, wenn Sie in der Freizeit gerne aktiv sind und die Uhr auch zum Sport tragen möchten. Sie sind leicht und unempfindlicher gegenüber Schweiss und Feuchtigkeit.
- Textilarmbänder, zum Beispiel aus Canvas- oder Nylonbändern, passen zu legeren Outfits, sind reissfest, praktisch im Alltag und trocknen schnell.
- Uhrenarmbänder aus Naturmaterialien wie kratzfester Keramik oder Holz sind bei Allergikern sehr beliebt und zudem ein echter Blickfang.
Uhrenarmband tauschen: Auch Hygiene spielt eine Rolle
Wer sich dafür entschieden hat, die geliebte Armbanduhr mit einem neuen Armband auszustatten, wird nicht nur mit einer neuen Optik belohnt: Das Uhrenarmband von Zeit zu Zeit auszutauschen und zu reinigen, ist zudem auch aus hygienischer Sicht sinnvoll: «Uhrenarmbänder werden oft täglich – und das über mehrere Jahre hinweg – getragen. Kein anderes Kleidungsstück auf der Haut würde man so lange tragen, ohne es ab und zu zu tauschen und zu reinigen», weiss Experte Severin Hug, CEO der HUG UHRBAND AG (www.uhrenband.ch). «Dank Modellen mit Schnellwechselsystemen kann man viele Uhrenbänder schnell und ganz unkompliziert wechseln.» In den meisten Online-Shops muss man hierfür lediglich den Uhrentyp eingeben und findet alle passenden Produkte auf einen Blick.
Masse und Verschluss: Das gilt es zu beachten
Damit das Armband nachher perfekt passt, sollten Sie vor dem Kauf die Masse genau überprüfen. Besonders wichtig ist die sogenannte Stegbreite, also die Breite des Bandes an der Stelle, an der es am Uhrengehäuse befestigt wird. Danach geht es an die Wahl der Bandlänge: Im Idealfall haben Sie bereits ein passendes zweiteiliges Uhrenarmband, das Sie ausmessen können. Wenn kein Uhrenband vorhanden ist, ist das aber auch kein Problem: Messen Sie einfach den Umfang Ihres Handgelenks und prüfen Sie vor dem Kauf beim Händler, welcher Bandlänge das entspricht. Die dritte Grösse, auf die Sie achten sollten, ist die Banddicke oder -stärke, damit das Band später zur Dicke des Zifferblatts und zu Ihrem persönlichen Stil passt.
Beim Verschluss gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Wer sein Uhrband gerne häufiger tauschen möchte, sollte direkt beim Uhrenkauf auf ein Schnellwechselsystem achten. Damit benötigen Sie in der Regel auch keinerlei Werkzeug beim Wechseln. Die meisten Armbanduhren verfügen jedoch über einen sogenannten Federsteg, durch den das Band mit dem Zifferblatt verbunden ist. Mit einem Federstegwerkzeug und ein klein wenig Fingerspitzengefühl lässt sich der Steg ganz einfach lösen. Tutorials hierzu gibt es zum Beispiel auf YouTube. Wer bei der Uhr lieber Vorsicht walten lässt, kann die Bänder natürlich jederzeit beim Uhrenhändler seines Vertrauens tauschen lassen.