Sicherheit für Kind und Hund

Wie Ihre Lieben im Auto gut geschützt sind

Der Kindersitz ist Pflicht im Auto. Doch welches Modell muss in welchem Alter zum Einsatz kommen? Und was ist beim Transport von Hunden zu beachten? Die wichtigsten Tipps:

Baby im Kindersitz
Foto: Getty Images

Sicher um jede Kurve

Für Kinder ist der normale Sicherheitsgurt im Auto nicht ausgelegt. Der Kindersitz ist deshalb Pflicht. Doch jedes zweite Kind ist falsch gesichert, warnt der Touring Club Schweiz. Welcher Sitz wann zum Einsatz kommt, hängt vor allem vom Alter ab.

Das ist der richtige Kindersitz…

… für Babys

Im ersten Lebensjahr reisen die Kleinsten in der Babyschale. Sie wird immer gegen die Fahrtrichtung montiert. Am besten hält der Sitz in den Isofix-Halterungen auf der Rückbank. Erlaubt ist aber auch die Montage auf dem Beifahrersitz. Das kann praktisch sein, wenn Sie allein mit dem Baby unterwegs sind: Sie haben Ihren kleinen Schatz besser im Blick, können mit ihm reden und auch mal den Schnuller wieder in den Mund stecken. Aber lassen Sie sich dabei auf keinen Fall ablenken. Und ganz wichtig: Der Beifahrer-Airbag muss ausgeschaltet sein, sonst besteht bei einem Unfall Lebensgefahr für die Kleinen. Die Babyschale passt für Kinder bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm. In den nächstgrösseren Sitz sollten Sie erst wechseln, wenn das Köpfchen über den Rand der Babyschale hinausragt.

… für Kleinkinder

Ab etwa einem Jahr ist es Zeit für einen Kindersitz der Gruppe 1. Die Kinder sitzen aufrechter und schauen bei den meisten Modellen in Fahrtrichtung. Befestigt wird der Sitz entweder in den Isofix-Halterungen oder mit dem Sicherheitsgurt, die Kinder werden von einem weich gepolsterten Hosenträgergurt gehalten, dessen Verriegelung sich auch von neugierigen Kinderfingern nicht öffnen lässt. Der Sitz darf sowohl auf dem Beifahrersitz als auch auf der Rückbank montiert werden, am sichersten ist es für die Kinder hinten.

Hund guckt aus Autofenster
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… für ältere Kinder

Mit vier bis fünf Jahren wird es Zeit für den nächstgrösseren Sitz der Gruppe 2/3. In der einfachsten Ausführung besteht er aus einer Sitzerhöhung, die dafür sorgt, dass der Sicherheitsgurt richtig verläuft. Sicherer und bequemer sind Modelle mit integrierter Rückenlehne: Sie schützen auch bei einem Seitenaufprall und der Kopf fällt nicht zur Seite, wenn die jungen Mitreisenden unterwegs von Müdigkeit übermannt werden. Der Kindersitz ist in der Schweiz Pflicht, bis das Kind zwölf Jahre oder mindestens 1,50 Meter gross ist. Das gilt natürlich nicht nur für die eigenen Kinder, sondern auch für die Freundinnen und Freunde, die Sie zum Sport oder zum Kindergeburtstag mitnehmen. Am besten haben Sie für solche Fälle eine einfache Sitzerhöhungen im Kofferraum, so dass Sie immer auf der sicheren Seite sind.

Den Hund richtig sichern

Ihr Hund kommt mit auf den Ausflug oder in die Ferien? Dann muss auch er richtig gesichert werden. Konkrete gesetzliche Vorschriften gibt es nicht, sondern lediglich die Massgabe, dass das Tier niemanden im Auto stören, ablenken, behindern oder gefährden darf. Ein ruhiger und ans Autofahren gewöhnter Hund kann also theoretisch auch auf der Rückbank sitzen. Deutlich sicherer sind Hundeboxen. Sie müssen so gross sein, dass das Tier darin stehen, sitzen oder liegen kann und werden im Kofferraum verankert. Als Alternative gibt es Hundesicherungsgurte für die Rückbank. Und bitte nicht vergessen: Alle zwei bis drei Stunden braucht Ihr Vierbeiner eine Pause, in der er kurz Gassi geführt wird und trinken und fressen kann.

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