Romantischer Hüttenzauber an Silvester

Dank früher Planung gelingt der Neujahrstraum

Eine verschneite Berghütte mit Kaminfeuer, Fondue und Gemeinschaftsspielen bei Kerzenlicht: klingt nach einem Traumstart ins neue Jahr. Der Traum geht garantiert in Erfüllung, wenn Sie direkt nach Silvester mit der Planung für das kommende beginnen.

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Egal, ob mit der Grossfamilie oder mit Freunden und Bekannten: Silvester auf einer Berghütte zu verbringen, kann traumhaft schön sein – solange Sie sich frühzeitig mit der Planung befassen, die Aufgaben verteilen und einige Fallstricke umgehen.

Die richtige Hütte finden

Chalets und Berghütten sind oft weit im Voraus ausgebucht, gerade zu Silvester. Suchen Sie sich am besten direkt im Januar oder Februar Ihre Wunschhütte für den kommenden Jahreswechsel aus und fragen Sie auch die Storno-Optionen an. Beachten Sie dabei unbedingt schon bei der Buchung einige wichtige Punkte: Herrscht Schneekettenpflicht? Gibt es genügend Parkmöglichkeiten? Viele Hütten verlangen eine Mindestanzahl an zu buchenden Nächten. Klären Sie mit den Mitreisenden, ob jeder entsprechend Urlaub nehmen kann. Wem die Buchungsportale online zu unübersichtlich sind, der ist in einem Reisebüro gut aufgehoben. Hier müssen Sie lediglich die gewünschte Lage und Ausstattung angeben und bekommen perfekt auf Sie zugeschnittene Möglichkeiten.

Rollen klar verteilen

Wenn Sie die Planungen ins Rollen gebracht haben, besteht die Gefahr, dass auch alle weiteren unliebsamen Aufgaben an Ihnen hängen bleiben. Deshalb sollten Sie möglichst früh im Planungsprozess Aufgaben verteilen. Ein harmonischer Hüttenaufenthalt funktioniert nur, wenn alle gleichermassen mitziehen. Definieren Sie ein paar übergeordnete Bereiche wie «Einkauf & Küche», «Deko & Rahmenprogramm» und «Sicherheit & Transport», in die sich die Silvester-Fans frühzeitig eintragen müssen. Wenn es um die Finanzen geht, sorgt eine Gruppenkasse für Transparenz. Inzwischen gibt es auch Apps wie beispielsweise «Splid», in die jeder Teilnehmer seine Ausgaben eintragen kann und die dann ganz genau ausrechnen, wer wem am Ende wie viel schuldet.

Anreise nicht unterschätzen

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie auch die Anreise frühzeitig planen. Legen Sie den Reisezeitraum so, dass Sie die schlimmsten Staus vermeiden und im Idealfall im Hellen ankommen. Klären Sie vorab auch, wie Sie bei eventueller Verspätung an die Schlüssel oder Zugangskarten kommen. Beachten Sie bei Ihrer Routenplanung, dass Sie vielleicht nicht durchgehend Handyempfang haben. Nie verkehrt ist es, die Strecke auch ohne Navigationsgeräte im Kopf zu haben.

Weniger ist mehr

In der Gruppe hat bestimmt jeder Wünsche, die er während des Hüttenzaubers unbedingt umsetzen möchte. Egal, ob es eine Schneeschuhwanderung, ein Karaoke-Abend oder eine Schnitzeljagd ist – lassen Sie die Programmpunkte nicht überhandnehmen. Vor Ort ergeben sich vielleicht noch ganz andere Möglichkeiten, entschleunigt die Zeit zu geniessen.

Ordnung und Endreinigung

Besprechen Sie nicht erst vor Ort, wer welchen Putzdienst übernimmt und wie die Endreinigung ablaufen soll. Besonders beliebt ist es, wenn Sie die Endreinigung schon bei der Buchung im Frühjahr über den Vermieter organisieren und so am Abreisetag ganz entspannt Ihr Domizil verlassen können. Je mehr Infos Sie im Vorfeld haben, wo beispielsweise Müll und Asche entsorgt werden können, desto besser. Einen kleinen Dankesgruss an die Vermieter im Gepäck zu haben, schadet auch keinesfalls und erhöht vielleicht die Chancen, die Hütte auch im Folgejahr wieder zu bekommen.

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