Die schönsten Freizeitaktivitäten auf den Malediven
Einmalige Momente im Ferien-Paradies erleben
Oft verbindet man die Malediven vor allem mit Entspannung und Bilderbuchstränden. Doch die Inselwelt hat viel mehr zu bieten als nur Liegestuhl und Sonnenbaden. Wer Lust auf Bewegung oder besondere Erlebnisse hat, findet eine Fülle an Möglichkeiten.
Schnorcheln und Tauchen im Paradies
Die Malediven gehören zu den schönsten Tauchrevieren, die es gibt. Taucher aus aller Welt lassen sich hier von der faszinierenden Unterwasserwelt verzaubern. Fast jedes Resort verfügt über ein eigenes «Hausriff», oft nur wenige Schwimmzüge vom Strand entfernt. Durch die Strandnähe können Reisende auch beim Schnorcheln den Zauber des Indischen Ozeans hautnah erleben. Bunte Korallen, neugierige Clownfische und sogar Schildkröten zeigen sich hier mit etwas Glück. Erfahrene Taucher, die noch tiefer gehen möchten, begegnen je nach Atoll auch Mantas, Walhaien, Hammerhaien, Rochen und sogar Tigerhaien. Anfänger sind auf den Malediven genauso willkommen wie Profis: Fast in jedem Resort werden Tauchkurse angeboten. Wer besonders viel sehen möchte, bucht einfach eine Tauchsafari, bei der eine Auswahl der schönsten Tauch-Spots angesteuert wird.
Stand-Up-Paddling, Kajak und Co.
Auf dem kristallklaren, ruhigen Wasser machen Wassersportarten wie Stand-Up-Paddling (SUP) oder Kajakfahren besonders viel Spass. Wer seinen Gleichgewichtssinn trainieren möchte, wählt SUP, und wer es lieber etwas entspannter angehen lässt, mietet ein Kajak, um die Lagune zu erkunden. Diese Aktivitäten sind in den meisten Resorts sogar kostenlos und bieten eine tolle Gelegenheit, die jeweilige Feriensinsel von einer anderen Perspektive aus zu erleben. Auch Windsurfen wird in vielen Resorts angeboten. Unterrichtsstunden kann man fast immer zubuchen. Windige Tage gibt es auf den Malediven eigentlich das ganze Jahr über, ein Surfer-Geheim-Tipp ist der Januar. Und einige Riffe bieten auch ideale Surf-Bedingungen für Wellenreiter.
Kultur entdecken
Nicht immer durften Malediven-Touristen die Einheimischen-Inseln betreten. Erst seit 2009 erlaubt die Regierung auch auf einem Teil dieser Inseln touristische Angebote. Die Unterkünfte auf den Einheimischen-Inseln sind meist nicht so luxuriös, dafür aber günstiger. Aber auch bei einem Tagesausflug, zum Beispiel zu den Inseln Thulusdhoo oder Maafushi, können Sie Einblicke in das authentische maledivische Leben, die Kultur und die Landwirtschaft erhaschen. Ein Highlight ist beispielweise der Fischmarkt in der Hauptstadt Malé, wo über 200.000 Menschen leben.Unbedingt beachten: Die Malediven sind ein muslimischer Staat. Deshalb sollten Sie auf den Einheimischen-Inseln unter keinen Umständen im Bikini oder in der Badehose spazieren gehen. Das ist nur an extra eingerichteten, sogenannten «Bikini Beaches» mit Sichtschutz erlaubt. Zudem herrscht auf den Local Islands Alkoholverbot.
Erlebnisgastronomie vom Feinsten
Auch für Feinschmecker mit einem Hang zur Abenteuerlust gibt es auf den Malediven einiges zu erleben. Ein Muss ist zum Beispiel ein Besuch im Unterwasserrestaurant auf Hinnavaru. Das «5.8 Undersea Restaurant» ist das grösste komplett verglaste Unterwasserrestaurant der Welt. Noch abenteuerlicher: Das Restaurant «Flying Sauces» im Luxusresort «Soneva Fushi». Hier gibt es eine offene Baumküche zwölf Meter über dem Boden. Die Gäste gelangen über eine 200 Meter lange Zip-Line zum Restaurant und haben von dort einen atemberaubenden Ausblick auf den glitzernden Ozean.