Dispositifs d’ombrage: les matériaux sous la loupe
Pluie, vent et protection contre les UV
Wenn die Temperaturen steigen und s‘Glacé im Handumdrehen schmilzt, sind schattige Plätzchen ein Muss. Damit Markise, Sonnenschirm und Sonnensegel vor UV-Strahlen schützen und mehr als nur eine Saison durchhalten, zählt vor allem eins: das Material.
UV-Schutz: Immer den UPF checken
Schatten ist nicht unbedingt gleich Schatten. Die Suva warnt: Auch im Schatten können schädliche UV-Strahlen die Haut erreichen. Darum lohnt sich beim Kauf Ihrer nächsten Markise oder Ihres nächsten Sonnenschirms ein Blick auf das Etikett, oder besser gesagt, auf den UPF des Produkts. UPF steht für «Ultraviolet Protection Factor» und ist die Masseinheit für den UV-Schutz bei Textilien. Als Orientierung gilt: Ein UPF von 30 ist gut, ein UPF von 50 oder mehr ist ausgezeichnet und gerade bei Südlage, am Wasser oder in Höhenlagen die beste Wahl. Achten Sie neben dieser Zahl auch darauf, nach welchem Standard geprüft wurde, zum Beispiel nach dem anerkannten «UV-Standard 801». Neben dem Etikett gibt es noch ein paar kleinere, aber ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren:
- Der Stoff sollte nicht zu stark gespannt werden, um ausreichend Schutz zu gewährleisten.
- Je dichter gewebt, desto besser.
- Feuchtigkeit kann bei bestimmten Materialien den Schutz vermindern.
Wasserabweisende Stoffe
Sommergewitter können überraschender kommen, als man denkt. Wasserabweisende Stoffe sind bei Markisen, Sonnenschirmen und Sonnensegeln daher ein grosses Plus, wenn sie kurzfristig mal trocken halten sollen. Wichtig zu wissen: Die meisten Stoffe sind «wasserabweisend», aber nicht «wasserdicht», das bedeutet: Sie halten einen kurzen Schauer aus, sind aber nicht als Dauer-Regendach geeignet. Eine Angabe, die bei der Orientierung hilft, ist die sogenannte Wassersäule. Diese sagt aus, ab wie viel Millimetern Wasserlast die ersten Tropfen durch den Stoff drücken. Ein gängiger Wert bei Markisen, Sonnenschirmen und Sonnensegeln sind 300 Millimeter, die dann für kurze Schauer absolut ausreichen. Damit ein Regenschauer der Lebensdauer nichts anhaben kann, lohnt es sich, noch ein paar Tipps zu befolgen:
- Markisen bei längerem Regen besser einfahren.
- Sonnenschirme vor dem Lagern unbedingt vollständig trocknen lassen.
- Bei Sonnensegeln eine Neigung für den Ablauf schaffen, damit kein «Wassersack» entsteht. Hier sind ungefähr 10° ein guter Richtwert.
Consumo-Tipp bei Dauerregen: trotzdem raus und das schlechte Wetter zum Abenteuer machen.
Zu guter Letzt: Die Verarbeitung nicht ausser Acht lassen
Achten Sie im Laden nicht nur auf das Etikett und die gesamte Fläche, sondern auch auf die kleinen Details:
- Sind die Kanten sauber verarbeitet?
- Wirken Ösen und Nähte robust?
- Gibt es Pflegehinweise, die beachtet werden müssen?
Wenn Sie auch diese Punkte abhaken können, machen Sie mit Ihrem neuen Schattenspender garantiert nichts falsch.