Richtig einfrieren: So bleiben Lebensmittel frisch

Mit der richtigen Technik lassen sich Vorräte besser nutzen

Wer kennt es nicht: Gemüse im Kühlschrank vergessen, Brot vertrocknet oder man hat nach dem Kochen zu viele Reste übrig. Doch mit dem richtigen Einfrieren lässt sich vieles haltbar machen – und Zeit und Geld sparen.

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Welche Lebensmittel lassen sich gut einfrieren?

Essen einzufrieren ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um Vorräte länger haltbar zu machen und der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken – vorausgesetzt, man weiss, was sich eignet und wie man es richtig macht. Gerade frische Produkte wie Gemüse, Brot oder Kräuter sind gute Kandidaten für den Tiefkühler, wenn sie sorgfältig vorbereitet werden.

Gemüse sollte man beispielsweise zunächst gründlich waschen und gegebenenfalls schälen und in Stücke schneiden. Sorten wie Rüebli, Brokkoli oder Blumenkohl profitieren vom sogenannten Blanchieren, um Farbe, Biss und auch Vitamine zu erhalten. Dabei wird das Gemüse für zwei bis drei Minuten in kochendes Wasser gegeben und anschliessend in Eiswasser abgeschreckt.

Auch fertige Gerichte wie Suppen, Saucen oder gekochter Reis lassen sich einfrieren. Wichtig ist, dass die Speisen komplett abgekühlt sind. Noch warme Lebensmittel führen zu Kondenswasser, das die Bildung von Eiskristallen fördert. Brot lässt sich ebenfalls hervorragend einfrieden. Kleiner Tipp: Wenn Sie es in Scheiben oder kleinen Portionen einfrieden, können Sie es später direkt toasten oder aufbacken. So bleibt es innen weich und wird aussen knusprig.

Kräuter wiederum sollten fein gehackt und mit etwas Wasser oder Öl in Eiswürfelformen eingefroren werden. So lassen sie sich später portionsweise entnehmen – ideal zum Abschmecken von Suppen, Saucen oder Pfannengerichten.

Diese Lebensmittel eignen sich nicht

Nicht alle Lebensmittel sind gleich gut zum Einfrieren geeignet. Tomaten oder Gurken bestehen beispielsweise zu einem grossen Teil aus Wasser. Beim Einfrieren dehnt sich dieses aus, zerstört die Zellstruktur – das Ergebnis sind wässrige, matschige Produkte nach dem Auftauen. Auch rohe Eier in der Schale oder sehr wasserhaltige Milchprodukte wie Rahm oder Joghurt verändern ihre Struktur und trennen sich in feste und flüssige Bestandteile.

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Fleisch und Fisch sicher tiefkühlen

Fleisch und Fisch sollten immer so frisch wie möglich eingefroren werden. Am besten verpackt man sie luftdicht, beispielsweise vakuumiert oder in gut schliessenden Beuteln oder Boxen. So verhindert man Gefrierbrand, also die trockenen, weisslichen Stellen, die entstehen, wenn Lebensmittel mit Luft in Kontakt kommen. Achten Sie ausserdem darauf, die Verpackungen mit Inhalt und Einfrierdatum zu beschriften. So behalten Sie auch bei grösseren Vorräten im Tiefkühler den Überblick und vermeiden unnötiges Wegwerfen.

Wie lange halten tiefgekühlte Lebensmittel?

Je nach Produkt und Verpackung können Lebensmittel mehrere Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden, ohne dass Geschmack oder Nährstoffe stark verloren gehen. Gemüse hält sich in der Regel sechs bis zwölf Monate. Fleisch und Fisch sind je nach Sorte wenige Monate haltbar. Gekochte Speisen wie Currys, Pasta oder Gulasch sollten idealerweise innerhalb von zwei bis drei Monaten verbraucht werden. Brot und Backwaren lassen sich bis zu sechs Monate tiefgekühlt lagern.

Richtig auftauen

Auch beim Auftauen gibt es einige Regeln zu beachten. Grundsätzlich gilt: Je langsamer das Auftauen, desto besser. Fleisch, Fisch oder Poulet sollten Sie immer im sauberen Kühlschrank idealerweise über Nacht auftauen. Gekochte Gerichte können ebenfalls im Kühlschrank aufgetaut und anschliessend schonend erwärmt werden.

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