Raumtemperatur Winter:
So halten Sie Ihre Wohnung kuschlig warm
Frieren Sie im Winter in Ihrer Wohnung, obwohl die Heizung voll aufgedreht ist? Wir zeigen einfache Massnahmen, die helfen und für Wärme sorgen. Von Fensterabdichtungen über richtiges Lüften im Winter bis hin zu wärmenden Kerzen.
Fenster und Türen abdichten
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Um zu prüfen, ob es in Ihrer Wohnung undichte Stellen zwischen Fenster und Fensterrahmen gibt, fahren Sie mit einem nassen Finger die Ritzen der Fensterrahmen entlang. Spüren Sie einen kühlen Luftzug, ist es Zeit für eine neue Fensterabdichtung. Im Baumarkt gibt es selbstklebende Dichtungsbänder für kleine Ritzen zwischen einem und dreieinhalb Millimeter. Günstige Schaumstoffdichtungen eignen sich für Fenster mit Holzrahmen. Etwas langlebiger und besonders für Kunststofffenster geeignet sind Gummidichtungen. Für grössere Spalten gibt es Hohlprofilgummidichtungen. Reinigen Sie als erstes den Fensterrahmen, damit der Kleber richtig hält. Danach kleben Sie die neue Fensterdichtung einfach über die alte auf den Fensterrahmen. Auch bei der Wohnungseingangstür können neue Dichtungen helfen, sowohl am Türrahmen als auch unten an der Tür. Am besten wählen Sie eine Dichtung mit E-Profil, also mit drei kleinen Lippen. |
Vorhänge und Rollläden isolieren
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Ziehen Sie den Vorhang vor einem Fenster zu, isoliert dies gegen die kalte Luft von aussen und die Wohnung fühlt sich wärmer an. Es lohnt sich also, wenn es draussen dunkel ist und sowieso kein Tageslicht in die Wohnung dringt, die Vorhänge geschlossen zu halten. Wer noch mehr Energie sparen möchte, kann Jalousien und Rollläden installieren. Mit zugezogenen Rollläden lassen sich bis zu 20 Prozent der sonst nach aussen entweichenden Wärme einsparen. Der Wert hängt davon ab, wie gut die Fenster per se isolieren. Ist tagsüber niemand in der Wohnung, schliessen Sie also am besten die Vorhänge und Rollläden. Scheint jedoch die Sonne und Sie halten sich in der Wohnung auf, lohnt es sich, das Sonnenlicht hereinzulassen. Denn auch im Winter hat die Sonne eine wärmende Wirkung. |
Richtig lüften im Winter
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Regelmässiges Lüften ist wichtig, auch im Winter. Denn die trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, was Erkältungen begünstigt. Optimal ist es, ungefähr dreimal täglich für etwa zehn Minuten zu lüften. Diese kurze Zeit des Stosslüftens reicht bereits aus, um die abgestandene Luft gegen sauerstoffreiche, frische Luft von aussen auszutauschen. Längeres Lüften am Stück ist nicht nötig. Zudem gilt: Je kälter es draussen ist, desto schneller geht der Luftaustausch. Vermeiden Sie auf jeden Fall gekippte Fenster, auch in der Nacht. Ansonsten entweicht die Wärme kontinuierlich nach draussen und die Wohnung kühlt aus, obwohl die Heizung auf Hochtouren läuft. Zudem kühlen die Wände aus. Schliessen Sie zudem immer die Türen zu kälteren Räumen, zum Beispiel zum Treppenhaus oder zum Estrich. |
Teppiche, Kerzen und saubere Heizkörper
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Wer keine Bodenheizung hat, tut gut daran, Teppiche und Läufer auszulegen. Textile Bodenbeläge reduzieren die Wärmeverluste durch den Fussboden und beugen kalten Füssen vor. Vor allem auf kalten Fliesen oder nackten Holzböden wirkt ein flauschiger Teppich Wunder. Auch Kerzen erhöhen die Raumtemperatur spürbar und sorgen obendrein für Gemütlichkeit. Ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein lohnt sich also in vielerlei Hinsicht. Passen Sie aber auf, dass Sie die Kerzen immer ablöschen, wenn Sie das Haus verlassen oder zu Bett gehen. Zusätzlich lohnt es sich, die Heizkörper regelmässig zu reinigen. Denn Staub verhindert die Wärmeabgabe an den Raum. Wer ihn konsequent von den Heizkörpern verbannt, nützt die Heizenergie optimal aus. |
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Bei schlecht isolierten Häusern reduziert eine Wärmedämmung den Energieverlust stark. Hier zeigen wir die Optionen. |