Dachschrägen clever nutzen

Ideen und Tipps für Räume mit Charakter

Dachschrägen verleihen Räumen Charakter, doch beim Einrichten können sie ganz schnell zur Herausforderung werden. Lesen Sie hier, wie sich Dachschrägen clever nutzen lassen – egal ob als Stauraum, Leseecke oder Schlafbereich.

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Räume mit Dachschrägen wirken von Natur aus einfach urgemütlich und besonders. Den Platz optimal auszunutzen, ist aber oft gar nicht so einfach. Viele Standardmöbel passen nicht unter die Schräge, man hat häufig das Gefühl, Platz zu verschenken und die Räume wirken zudem auch schneller beengt als Räume ohne Schräge. Zum Glück reichen ein paar wenige Einrichtungstipps aus, um Ihren Raum mit Dachschräge praktisch und wohnlich zu gestalten – und das egal, ob es um das Schlafzimmer, das Homeoffice oder das Kinderzimmer geht.

1. Stauraum clever nutzen

Wer in einem ohnehin schon kleinen Raum den Platz unter der Dachschräge auf keinen Fall verschenken möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten, Stauraum zu schaffen:

  • Der massgeschneiderte Einbauschrank ist wohl die beliebteste Lösung in Räumen mit Dachschrägen. Mit einem Einbauschrank, der genau dem Winkel der Schräge folgt, nutzen Sie jeden Zentimeter Platz, den Sie haben.
    Unser Tipp: Wenn die Schräge in Ihrem Schlafzimmer nicht zu tief für das Kopfteil eines Bettes ist, können Sie eine Schrankwand auflockern, indem Sie zwischen den Schränken Platz für das Bett lassen. Mit gemütlicher Beleuchtung oder einem an die Schräge angepassten Baldachin wirkt die Schrankwand gleich weniger wuchtig.
  • Niedrige Sideboards, Schubladensysteme oder Stufenregale schaffen zwar nicht ganz so viel Stauraum wie ein massangefertigter Einbauschrank, dafür sind sie dekorativer und können mit Zimmerpflanzen und Lichterketten versehen die Atmosphäre des Raumes aufwerten. Greifen Sie bevorzugt zu schlanken Möbeln mit Rollen, die Sie bei Bedarf ganz einfach hervorziehen können.
    Unser Tipp: Vermeiden Sie es unbedingt, offene Regale «vollzustopfen», da das den ohnehin beengten Raum sehr unruhig wirken lässt.
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1. Gemütliche Wohlfühloase schaffen

Wem Gemütlichkeit wichtiger ist als Stauraum, der kann den Bereich unter einer Dachschräge wunderbar nutzen, um eine kleine Wohlfühloase zu schaffen. Wenn die Dachschräge sogar noch über ein Fenster verfügt, haben Sie die perfekten Voraussetzungen für eine gemütliche Sitzecke unter dem Dachfenster. Funktionieren Sie dafür zum Beispiel ein Holzpodest mit Polstern, Kissen und Decken zur Sitzgelegenheit um. Das Podest kann gleichzeitig auch als Schublade für Bettwäsche oder Ähnliches genutzt werden. Je nachdem, wie viel Platz unter der Schräge ist, findet auch eine gemütliche Récamiere Platz, auf der Sie die Wolken beim Vorbeiziehen beobachten können.

2. Raumaufteilung: vertikal oder horizontal optimieren

Dachschrägen bringen nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich. Wer flexibel bleiben möchte, arbeitet zum Beispiel mit Raumteilern, um den Bereich der Schräge abzugrenzen und ganz nach Belieben als begehbaren Kleiderschrank oder als Spielecke zu nutzen. Im Online-Handel können Sie sich Raumteiler – zum Beispiel im Holz-Paneele-Look – selbst konfigurieren. Einige Raumplaner-Apps ermöglichen es, ein Foto des Raumes hochzuladen und sich verschiedene Lösungen für ein besseres Vorstellungsvermögen generieren zu lassen.

Direkt unter einem Spitzdach haben Sie in aussreichend hohen Räumen je nach Dachbeschaffenheit sogar die Möglichkeit, eine zweite Eben einzuziehen, die als Schlafbereich mit Maisonette-Feeling genutzt werden kann. Hier sollten Sie jedoch einen Profi miteinbeziehen, denn ein Spitzboden muss, wenn er als Wohnraum genutzt werden soll, bestimmte Anforderungen und Mindestmasse erfüllen.

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