Alarmanlage, Kamera, Bewegungsmelder

Welche Sicherheitstechnik lohnt sich?

Einbruchschutz muss nicht automatisch mit einer komplexen Alarmanlage einhergehen. Je nach Wohnsituation und Budget können auch Bewegungsmelder oder Überwachungskameras eine effiziente Lösung sein. Lesen Sie hier, welche Technik für wen geeignet ist.

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Bewegungsmelder und automatische Beleuchtung: einfach, aber wirkungsvoll

Bewegungsmelder gehören neben Wachsamkeit und mechanischen Lösungen zu den unkompliziertesten Lösungen im Einbruchschutz. Die auf Bewegung reagierenden Sensoren können zum Beispiel mit der Eingangsbeleuchtung gekoppelt sein und können so eine abschreckende Wirkung haben. Sie helfen dabei, ungewöhnliche Aktivitäten rund ums Zuhause frühzeitig wahrzunehmen. Einfache Modelle gibt es bereits ab CHF 15.-, smarte Aussenleuchten mit integriertem Sensor ab rund CHF 45.-. Für längere Abwesenheiten ist auch eine automatische Beleuchtung mit Zeitschaltuhr eine denkbare Lösung.

  • Gut geeignet für: Mieter in Einfamilienhäusern mit schlecht einsehbaren Bereichen oder für Eingangsbereiche in Mehrfamilienhäusern.
  • Vorteile: Einfach, günstig und ohne grossen Bedienaufwand nachzurüsten.
  • Nachteile: Bewegungsmelder alleine liefern keine Informationen darüber, wer oder was sie ausgelöst hat.
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Kameras und Video-Türklingeln: sehen und aufzeichnen

Überwachungskameras gehen einen Schritt weiter. Allein schon sichtbar installierte Vorrichtungen können einen abschreckenden Effekt auf Einbrecher haben. Gekoppelt an eine App kann die Überwachungskamera oder eine Video-Türklingel zeigen, wer vor der Haustüre steht oder sich auf dem Grundstück bewegt, auch wenn niemand zuhause ist. Hauseigentümer dürfen mit Kameras bestimmte Bereiche ihres Grundstücks überwachen, während Mieter sie nur nach Zustimmung des Vermieters und nur, wenn kein öffentlich zugänglicher oder gemeinschaftlich genutzter Bereich gefilmt wird, installieren dürfen. Video-Türklingeln und Überwachungskameras sind im Fachhandel ab rund CHF 150.- erhältlich.

  • Gut geeignet für: Hauseigentümer (freistehende oder Reihenhäuser).
  • Vorteile: Kameras können durch Aufzeichnungen bei einem Einbruch zur Aufklärung beitragen. Abschreckung oft schon allein durch sichtbare Kameras gegeben.
  • Nachteile: Installation, Speicherung und Bedienung können aufwändiger sein, zudem müssen Fragen rund um die Privatsphäre und Nachbarschaft berücksichtigt werden.
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Alarmanlagen und smarte Sensoren: vernetzte Sicherheit

Studien zufolge schlägt ein ausgelöster Alarm einen Grossteil aller Einbrecher in die Flucht. Je nach System werden Türen und Fenster abgesichert und bei unüblichen Aktivitäten schlägt eine Sirene Alarm. So wird auch gleich die Nachbarschaft alarmiert. Beliebt sind Anlagen mit smarten Sensoren, die sich teilweise mit anderen Geräten in Ihrem Smart-Home-System koppeln lassen. Solche Lösungen sind also besonders interessant, wenn bereits ein Smart-Home-System vorhanden ist oder Sie planen, eines aufzusetzen. Es gibt professionell aufgeschaltete Alarmanlagen, die automatisch einen Wachdienst oder die Polizei benachrichtigen. Andere Systeme senden bei Alarm via App eine Benachrichtigung auf Ihr Smartphone. Professionell installierte Alarmanlagen kosten zwischen CHF 1‘500.- und CHF 15‘000.-, je nach Systemtyp und Zugangspunkten. Günstigere Smart-Home-Systeme zum Selbst-Einrichten sind bereits ab CHF 500.- erhältlich.

  • Gut geeignet für: Einfamilienhäuser mit mehreren Zugangspunkten.
  • Vorteile: Liefern zuverlässigen Schutz vor Einbrüchen, selbst wenn Sie nicht vor Ort sind. Viele Hausratversicherungen gewähren bei zertifizierten Alarmanlagen einen Prämienrabatt. Lassen sich je nach Modell mit Kameras und Bewegungsmeldern vernetzen.
  • Nachteil: Teurer als Kameras und Bewegungsmelder.

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