Gelenkschonende Fitnessgeräte
Damit gelingt das Low-Impact-Training
Low-Impact-Workouts lassen sich auf unterschiedlichste Weise umsetzen. Wer lieber an Maschinen trainiert, sollte dafür gelenkschonende Fitnessgeräte auswählen. Wir stellen Ihnen geeignete Geräte im Studio und für zu Hause vor.
Crosstrainer: gelenkschonendes Ausdauertraining
Wer gelenkschonende Fitnessgeräte sucht, kommt um den Crosstrainer kaum herum: Er kombiniert fliessende Laufbewegungen auf Pedalen mit Armbewegungen, die über bewegliche Handgriffe geführt werden. Damit versucht das Gerät, den Bewegungsablauf beim Laufen nachzuahmen. Weil die Füsse ständig auf den Pedalen bleiben, entstehen jedoch keine harten Stösse wie beim Joggen – das schont Gelenke, Sehnen und Bänder.
Damit eignet sich der Crosstrainer wunderbar für ein gelenkschonendes Low-Impact-Training: Sie können damit Ihre Ausdauer verbessern und unterschiedliche Muskelgruppen aktivieren, ohne den Körper zu stark zu belasten. Die Intensität können Sie selbst über Tempo, Dauer, Widerstand oder – sofern vorhanden – verschiedene Trainingsprogramme steuern.
Beim Kauf sollten Sie unter anderem auf eine stabile Konstruktion, einstellbare Widerstandsstufen, ein solides Bremssystem sowie hochwertige Kugellager und eine ausreichende Schwungmasse achten. Letztere sorgen für eine sanfte und gleichmässige Bewegung.
Liegeergometer: bequeme Muskelkräftigung
Es gibt auch gelenkschonende Fitnessgeräte, mit denen Sie entspannt im Sitzen trainieren können: Beim Liegeergometer wird Ihr Oberkörper durch die Rückenlehne gestützt, während die Beine beim Workout die Hauptarbeit übernehmen. Dabei befinden sich die Pedale vor dem Körper, was zusammen mit der zurückgelehnten Sitzposition eine komfortable Trainingshaltung ermöglicht, in der Sie sogar etwas auf dem Tablet anschauen oder ein Buch lesen können.
Im Vergleich zum klassischen aufrechten Ergometer verteilt sich Ihr Körpergewicht beim Liegeergometer besser, was die Gelenke noch mehr entlastet. Durch die gleichmässige Pedalbewegung können Sie gezielt Ihre Bein- und Gesässmuskulatur stärken, während Knie, Hüften und Rücken geschont werden. Die körperliche Belastung können Sie unter anderem durch die Widerstandseinstellung oder die Trainingsdauer anpassen.
Möchten Sie ein Liegeergometer für Ihren Fitnessraum kaufen, entscheiden Sie sich für ein Modell mit verstellbarer Lehne, bequemem Einstieg und ergonomisch positionierter Tretwelle. Weitere Kaufkriterien sind auch hier Bremssystem, Schwungmasse und unterschiedliche Widerstände.
Rudergerät: gelenkschonendes Ganzkörper-Workout
Wenn Sie mit einem Rudergerät mit zentral geführtem Seilzug trainieren, wird ein Grossteil aller Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht: Die simulierte Ruderbewegung beginnt in den Beinen, setzt sich über den Rumpf fort und endet im Zug der Arme.
Das ergibt einen harmonischen, rhythmischen und klar geführten Bewegungsablauf, der nahezu den ganzen Körper trainiert: Neben Beinen und Gesäss aktivieren Sie auch Bauch,- Rücken-, Arm- und Schultermuskulatur. Die Belastung wird gleichmässig verteilt und die Gelenke werden kontrolliert ohne Stösse bewegt – vorausgesetzt, Sie führen die Technik sauber aus. Wie anstrengend das gelenkschonende Training ausfällt, liegt unter anderem an der Zugintensität, der Schlagfrequenz und der Dauer der Einheit.
Möchten Sie zu Hause Kraft und Ausdauer mit einem Rudergerät stärken, bevorzugen Sie ein Modell mit ergonomischem, gut gepolstertem Sitz, einfach zu bedienendem Trainingscomputer und Klappmechanismus für platzsparendes Verstauen. Besonders wichtig: Von der Wahl des Widerstandssystems hängen Zuggefühl und Geräuschpegel ab. Testen Sie daher vorab verschiedene Geräte.
Kleine gelenkschonende Fitnessgeräte für mehr Intensität
Sie benötigen nicht immer grosse Fitnessgeräte, um effektiv zu trainieren: Mit Widerstandsbändern, leichten Hanteln oder handlichen Schüttelgeräten wie Brasils können Sie Ihr Low‑Impact‑Training prima ergänzen. Durch sie lässt sich nämlich die Intensität bei klassischen Übungen wie Ausfallschritt, Kniebeuge oder seitlichem Beinheben ohne zusätzliche Stossbelastung steigern. Das fordert Muskeln und Tiefenmuskulatur stärker, ohne dass Gelenke, Sehnen und Bänder überlastet werden.