Die richtige Boulderausrüstung
Diese Kletter-Utensilien gehören ins Gepäck
In der «Boulder Hall» gibt es jegliches Zubehör zum Ausleihen. Wer jedoch in der freien Natur klettern will, sollte über eine Basic-Ausrüstung verfügen. Denn diese verhindert Verletzungen und garantiert so den Spass am Bouldern.
Dehnbare Sportkleidung
Um zu bouldern, müssen Sie sich nicht zwangsläufig spezielle Kleidung anschaffen. Entscheidend ist, dass Ihre Sportkleidung bequem ist und sich beim Klettern dehnen kann. Das Material sollte es aushalten, dass Sie sich intensiv darin bewegen und Sie Ihre Beine sehr weit nach oben ziehen können. Es spricht also nichts gegen Jogginghose und T-Shirt. Es gibt aber auch spezielle Boulderhosen, deren Anschaffung sich lohnt, wenn Sie regelmässig klettern. Die Boulderhosen bieten besonders viel Bewegungsfreiheit, haben einen elastischen Bund und sind strapazierfähig. In der Regel enthalten sie mehrere Taschen, um beim Klettern Schlüssel, Geld und Co. sicher aufbewahren zu können.
Chalk Bag und Boulder-Bürste
Um sicher zu bouldern, sollten Sie ausserdem ein Chalk Bag beziehungsweise Magnesiabag inklusive des Inhalts erwerben. Die kleine Tasche gibt es in unterschiedlichsten Formen und Grössen. Darin transportieren Kletternde Magnesiumpulver, das die Hände beim Bouldern trocken hält, indem es den Handschweiss aufsaugt. So wird das Abrutschen am Felsen oder Griffen in der Halle verhindert. Da alle Bouldernden das Chalkpulver verwenden, kann es zu einer Schicht auf Griffen am Felsen oder in der Halle kommen. Deswegen ist ausserdem eine Boulderbürste im Gepäck wichtig: Mit ihr lassen sich vielbenutzte Klettergriffe reinigen. Das gewährleistet den nötigen «Grip» am Felsen.
Kletter- bzw. Boulderschuh
Sie haben bereits Kletterschuhe? Dann sind Sie richtig fürs Bouldern ausgestattet, denn spezielle Boulderschuhe gibt es nicht. Sie werden in manchen Fällen nur als solche beworben. In den meisten Kletterhallen kann man die Schuhe ausleihen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Schuhe sehr eng anliegen müssen. Es sollte nicht weh tun, die Schuhe zu tragen, aber der Fuss sollte rundum fest eingespannt sein. Sie sind nicht zum Gehen, sondern nur zum Klettern gedacht, deswegen setzen sich Boulder in der Pause auf ihre Matte und ziehen die Schuhe aus. Sind Turnschuhe eine Alternative? Mit Alltagsschuhen zu klettern, ist nicht empfehlenswert, da Kletterschuhe den nötigen Halt verleihen, um sich trittsicher im Felsen halten zu können.
Crash- und Starter Pad
In der Halle sind die Böden mit Matten ausgelegt, für das Klettern in der Natur sollten Bouldernde unbedingt «Crash-Pads» beziehungsweise Bouldermatten kaufen. Die Matten bestehen aus verschiedenen, unterschiedlich dicken Schaumstoffen, die Stürze abfedern und so vor Knochenbrüchen und Verstauchungen schützen. Meist werden sie mit einem rucksackartigen Tragesystem angeboten. Die Matten sind ausserdem unterschiedlich dick: Wer hoch klettert, sollte dementsprechend eine dicke Matte wählen. Zusätzlich ist ein «Starterpad» sinnvoll: Dabei handelt es sich um eine dünne, kleine Matte, mit der auch Stellen abgesichert werden können, die sich nicht direkt im Sturzbereich befinden. Im Freien starten Bouldernde meist im Sitzen, auch hier kommt das Starterpad zum Einsatz: Fällt man beim Start, landet man weich.
Was ist Bouldern eigentlich und worauf sollten Sie bei der Trendsportart achten? Alle wichtigen Infos gibt’s hier.