Der richtige Fitness-Tracker für jeden Typ
Tools für Einsteiger, Alltagstracker und Sportler
Smartwatch, Fitnessband, Brustgurt oder doch lieber die kostenlose App? Die Auswahl an Fitness-Trackern ist gross und kann auf den ersten Blick überfordernd wirken. Erfahren Sie hier, welches Tool am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.
Wer mit dem Self-Tracking starten möchte, steht schnell vor einer riesigen Auswahl an Trackern. Es gibt kostenlose Apps, günstige Fitnessbänder, Smartwatches für mehrere hundert Franken und spezialisierte Sportuhren. Die gute Nachricht: Man muss nicht sofort viel Geld ausgeben, um sinnvoll zu tracken. Entscheidend ist, dass das Tool zur eigenen Lebensweise passt.
Für Einsteiger: erfolgreicher Start mit dem Smartphone
Wer mit dem Self-Tracking noch ganz am Anfang steht, muss nicht gleich ein teures Gerät anschaffen. Moderne Smartphones sind eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, ob Self-Tracking überhaupt das Richtige für Sie ist. Sie erfassen Schritte, Stockwerke und Aktivitätsphasen automatisch im Hintergrund. Oft bereits vorinstallierte Apps wie zum Beispiel Apple Health, Samsung Health oder Google Health Connect helfen dabei, Daten übersichtlich auszuwerten. Das kostet nichts und reicht aus, um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, wie es um die tägliche Bewegung bestellt ist. Wer Gefallen daran findet, kann die Auswertungen auch mit zusätzlichen Apps wie «MyFitnessPal» vertiefen und zum Beispiel auch Ernährung und Gewicht miteinbeziehen. Wichtig ist jedoch gerade am Anfang, keinen «Optimierungswahn» daraus werden zu lassen und auch ohne Auswertungen und Diagramme auf den eigenen Körper zu hören.
Für geübte Alltagstracker: Fitnessband oder Smartwatch
Wer regelmässig tracken und dabei nicht aufs Smartphone schauen möchte, ist mit einem Fitnessband oder einer Smartwatch gut bedient. Fitnessbänder sind günstig, leicht und liefern die wichtigsten Daten zuverlässig: Schritte, Schlaf und Herzfrequenz. Smartwatches bieten mehr Funktionen, sind aber auch teurer und benötigen häufigeres Laden. Integriertes GPS zeichnet Routen ohne Smartphone auf, manche Modelle messen zusätzlich den Blutsauerstoff oder verfügen über EKG-Technik, die zwar nicht den Kardiologen ersetzt, aber Symptome wie Herzstolpern erkennen kann. Für die meisten Alltagstracker lohnt sich die Investition in eine Smartwatch aber erst dann, wenn genau feststeht, welche Daten man auch wirklich auf Dauer beobachten will.
Für Sportler: GPS-Sportuhr und Brustgurt
Wer sehr gezielt trainiert und Fortschritte engmaschig messen möchte, braucht mehr als Schrittzähler und Pulsuhr. GPS-fähige Sportuhren von Garmin, Polar oder Suunto zeichnen Routen auf, messen die Trainingsbelastung und schätzen die maximale Sauerstoffaufnahme. Manche Uhren können die individuellen Trainingsziele speichern und überwachen, zum Beispiel: «500 kcal beim Radfahren verbrauchen». Die Uhr meldet dann, ob das Training intensiviert werden muss oder verringert werden kann, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Für präzise Herzfrequenzzonen ist ein Brustgurt die verlässlichere Wahl. Manche Geräte messen die Herzfrequenz sogar unter Wasser, lassen sich mit dem Smartphone koppeln und verfügen über einen internen Speicher, um ganze Trainingseinheiten aufzuzeichnen.