No-Gos bei Accessoires vermeiden

So setzen Sie Uhren, Gürtel und Co. fehlerfrei ein

Accessoires können jedes Outfit aufpeppen – aber bei der Auswahl sollte man ein paar Fehler vermeiden. Wir haben ein paar Grundregeln für Sie, mit denen Sie Ihren Look stilsicher kombinieren können.

Foto: Walbusch

Die grössten Fehler bei Accessoires

  • Uhren: Eigentlich sind Uhren in Zeiten von Smartphones nicht mehr zwingend nötig – aber für viele Menschen weiterhin ein Statussymbol. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass das Modell nicht zu aufdringlich ist oder billig wirkt. Wichtig auch: Schalten Sie einen möglichen Piepton aus.
  • Schmuck: Auch hier ist es wichtig, nicht zu viel zu verwenden. Sowohl bei der Menge an Schmuck als auch beim Stil. Verzichten Sie auf zu viel Bling-Bling und Glitzer, setzen Sie lieber auf einige wenige, aber stilvolle Elemente. Sonst kann Ihr Outfit schnell überladen wirken.
  • Krawatten und Schals: Hier gilt eine Grundregel: Bei einem gemusterten Hemd oder einer gemusterten Bluse sollten Krawatte oder Schal unifarben sein. Sind Hemd oder Bluse uni, darf man auch zu einem dezenten Muster greifen. Es gibt zwar Styling-Profis, die es schaffen, Muster auf Muster zu kombinieren – aber das Risiko, dass man kunterbunt aussieht, ist dabei gross.
  • Manschettenknopf: Manschettenknöpfe sollte man farblich auf andere Accessoires abstimmen – beispielsweise mit der Gürtelschnalle. Für das Leder des Gürtels wiederum gilt: Es sollte zu den Schuhen passen. Stimmige Accessoires für Herren wie Manschettenhalter, Handschuhe, Einstecktücher oder Schals finden Sie beispielsweise bei Walbusch.
  • Taschen: Auch Taschen sollten farblich auf die Schuhe und einen Gürtel abgestimmt werden. Als Faustregel kann man sagen: Je eleganter der Anlass ist, desto kleiner die Handtasche. Übrigens: Stellen Sie Ihre Handtasche etwa bei einem Besuch im Restaurant nicht auf den Boden oder auf den Tisch. Besser ist es, sie auf einen extra Stuhl zu stellen. Manchmal gibt es unter dem Tisch auch kleine Haken, an die man die Tasche hängen kann.
Foto: Walbusch

Dresscode für Kleidung und Accessoires abhängig von Branche

Welche Regeln – und damit auch No-Gos – für Kleidung und Accessoires gelten, ist abhängig vom Anlass und auch der Branche, in der Sie arbeiten. In einem etwas legereren Umfeld darf man durchaus auch mal in Jeans ins Büro kommen, in einer Bank würde man damit unter Umständen vielleicht schräg angeschaut. Hier finden Sie eine kleine Umfrage zu Dresscodes in Schweizer Unternehmen.

Ein paar Grundregeln für Accessoires

  1. Überlegen Sie zuerst, was der Anlass Ihres Outfits ist: Für ein Business-Meeting stylt man sich anders als für den Arbeitsalltag. Eine Diner-Party hat andere Anforderungen als ein Theaterbesuch.
  2. Wählen Sie die Farbe Ihrer Accessoires so aus, dass sie zueinander und zu Ihrem Hemd oder Ihrer Bluse passt. Wenn die Farben miteinander harmonieren, stimmt auch der Gesamteindruck Ihres Outfits.
  3. Denken Sie daran, dass bei der Wahl Ihrer Accessoires darum geht, Ihre Kleidung zu ergänzen und Ihren Stil zu unterstreichen. Wenn Sie insgesamt zu viele Accessoires wählen, kann Ihr Look schnell überladen wirken.

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