Ein Crashkurs in Handlettering

Lernen Sie die Kunst der schönen Buchstaben

Das Alphabet zeigt sich von hier seiner schönsten Seite: Handlettering verwandelt Buchstaben zu Kunstwerken. Und so können auch Sie aus Karten, Schildern und Co. wahre Hingucker gestalten. Unser Crashkurs zeigt, wie es geht.

EIne Person welche die Kunst des Handlettering beherrscht
Foto: Getty Images

Die Kunst der schönen Buchstaben kennt eigentlich keine genauen Regeln. Erlaubt ist, was gefällt und was hübsch aussieht. Dieser Crashkurs erleichtert den Einstieg dennoch. Also, ran an die Stifte und los:

  • Vorlagen benutzen: Kreativität entsteht durch Inspiration. Niemand sollte sich also scheuen, mit Vorlagen zu arbeiten. In unserer Rubrik Spiel & Spass können Sie eine Vorlage herunterladen. Oder Sie können sämtliche Buchstaben des Alphabets in das eigene Design integrieren.
  • Erst skizzieren: Bevor Sie mit Handlettering eine Karte, ein hübsches Schild oder Ähnliches gestalten, sollten Sie eine konkrete Gestaltungsidee des Schriftzugs entwerfen. Am besten fertigen Sie daher zuvor eine Skizze an, von der Sie später abpausen oder abmalen können.
  • Kein Material vergeuden: Wer Handlettering lernen will, braucht viel Übung. Und dass dabei etwas schief- oder kaputtgeht, ist vollkommen normal. Trotzdem müssen Fehltritte nicht gleich im Abfall landen. Benutzen Sie die Rückseiten verpatzter Kunstwerke beispielsweise zum Üben von Linienführungen oder für neue Skizzen. Auch ausgefranste oder abgebrochene Stifte können für Skizzen wiederverwendet werden. Oft lässt sich damit sogar ein ganz neuer Look kreieren. Probieren Sie es doch einfach aus.
  • Lernen mit Hilfslinien: Um Proportionen und Formen beim Handlettering besser einschätzen zu können, hilft es gerade Anfängern mit liniertem oder strukturiertem Papier zu zeichnen. Auch Notenhefte können hierfür eine gute Vorlage sein.
  • Stifthaltung: Greifen Sie den Stift nicht zu fest, sondern halten Sie ihn locker zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Linien gelingen umso gleichmässiger, je entspannter der Stift gehalten wird. Idealerweise wird der Stift dabei im 90-Grad-Winkel zum Papier geführt.
  • Druckstärken variieren: Einfache, aber wirkungsvolle Effekte lassen sich beim Handlettering allein durch das Variieren der Druckstärke erzielen. Kleiner Tipp: Drücken Sie beim Abstrich, bei einer Linienführung von oben nach unten, fester auf als beim Aufstrich, beim Ziehen einer Linie in Aufwärtsbewegung. So erreichen Sie einen Effekt, der aussieht, als wäre er mit einem Pinsel gezogen worden.
  • Oberflächen ausprobieren: Glattes Papier ermöglicht eine sichere Linienführung und schont die Stifte. Dennoch kann es Spass machen, verschiedene Oberflächen beim Handlettering auszuprobieren. Versuchen Sie es doch mal mit Holztäfelchen, Pappe, Glas oder vielleicht sogar einer Spiegelfläche. Für Glas und Spiegel brauchen Sie wasserfeste Filzstifte.
  • Objekte «lettern»: Nicht nur glatte Flächen lassen sich mit Handlettering verschönern. Wie wäre es, wenn Sie Weihnachtsbaumkugeln oder Ostereier hübsch beschriften? Auch Vasen, Kissen oder sogar Wände lassen sich mit wasserfesten Stiften mit Handlettering gestalten.
  • Üben und entspannen: Beim Handlettering macht Übung den Meister. Sie werden sehen; je öfter Sie zeichnen und üben, desto schneller werden Sie Erfolge sehen. Und ohnehin geht es beim Handlettering nicht allein um die perfekte Schrift, sondern vor allem um einen Moment der Entspannung.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, direkt los zu zeichnen, kann – und sollte – dies auch tun. Doch vorher werfen Sie am besten noch einen kurzen Blick auf unsere Tipps: Hier erfahren Sie, welche einfachen Materialien sich am besten für Handlettering eignen – vom perfekten Bleistift zum passenden Papier.

Schöne Schrift
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