Von Müesli ohne Zucker bis veganes Birchermüesli
Hana Spada
Birchermüesli-Zutaten kreativ variieren
Die meisten von uns haben ihr ganz persönliches Grundrezept für Birchermüesli. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Lieblingsbirchermüesli mit nur kleinen Veränderungen aufpeppen oder ihm einen neuen, überraschenden Geschmack verleihen.
Fruchtige Süsse und geballter Vitaminschub
Trockenfrüchte sind süss, fruchtig und zudem lange haltbar. Sie eignen sich somit bestens, um Ihrem Birchermüesli das «gewisse Etwas» zu verleihen. Es gibt für jeden Geschmack etwas Passendes: Aprikosen, Apfelringe, Mangos, Zwetschgen, Feigen, Datteln … Wenn Sie immer einige Sorten Trockenfrüchte zuhause vorrätig haben, ist es kinderleicht, Ihr Birchermüesli täglich nach Lust und Laune zu variieren.
Und das beste: Mit Trockenfrüchten tun Sie auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Die süssen Snacks enthalten kaum Wasser, wodurch darin Vitamine, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffe in stark konzentrierter Form enthalten sind. Dank der vielen Ballaststoffe sorgen sie zudem für ein anhaltendes Sättigungsgefühl.
Müesli ohne Zucker – kein Problem
Dass zu viel Zucker nicht gesund ist, wissen wir alle. Sie mögen Ihr Birchermüesli trotzdem lieber, wenn es ein wenig süss schmeckt? Kein Problem. Probieren Sie diese Alternativen aus:
- Honig: Das Geschenk der Bienen enthält Antioxidantien und Vitamine sowie Kalzium, Eisen und Magnesium. Zudem ist Honig natürlicher als der künstlich hergestellte Zucker.
- Ahornsirup: Ahornsirup wurde schon von indigenen Völkern zum Süssen benutzt und enthält ebenfalls wertvolle Mineralstoffe.
- Agavendicksaft: Das ursprünglich aus Mexiko stammende Süssungsmittel besteht zu einem grossen Teil aus Fruchtzucker und Glukose.
- Stevia: Stevia ist nicht schädlich für die Zähne und hat kaum Kalorien. Es wird gewonnen aus der aus Südamerika stammenden Steviapflanze.
Genuss garantiert, auch für Veganer
Ein Rezept für veganes Birchermüesli zu finden ist nicht leicht, denn die meisten Rezepte enthalten Milch, Joghurt oder Schlagrahm. Zum Glück lassen sich diese Zutaten durch vegane Alternativen ersetzen:
- Statt Kuhmilch können Sie Sojamilch, Mandelmilch, Hafermilch, Dinkelmilch oder Kokosmilch verwenden. Welches Produkt Sie wählen, ist Geschmackssache. Am besten probieren Sie mehrere Varianten aus, um Ihren Favoriten zu finden.
- Alternativen zu Joghurt gibt es in zahlreichen Varianten im Detailhandel zu kaufen: Probieren Sie zum Beispiel Sojajoghurt, Kokosjoghurt oder Joghurt auf Lupinenbasis.
- Kokosrahm können Sie bequem selber machen: Stellen Sie Vollfett-Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank, damit sich das Fett vom Wasser trennt und oben ansammelt. Dieses Kokosfett können Sie zu Rahm schlagen.
Mehr über Alternativen zu Milch erzählt Ernährungsberaterin Jrma Platz im Interview.
Es müssen nicht immer Haferflocken sein
Haferflocken sind glutenarm und enthalten viele Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und Ballaststoffe. Wer trotzdem einen neuen Grundgeschmack für sein Birchermüesli ausprobieren möchte, hat viele Möglichkeiten:
- Haferkleie: Haferflocken werden aus ganzen Haferkörnern hergestellt, Haferkleie lediglich aus der äussersten Randschicht und dem Keimling. Sie schmecken etwas nussiger als Haferflocken.
- Sojaflocken werden aus Sojabohnen gewonnen und enthalten viel Eiweiss.
- 5-Korn-Flocken enthalten meist Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse und Weizen.
- Hirseflocken sind gut für Haut, Haare und Nägel und sind gute Eisenlieferanten. Ideal bei leichtem Eisenmangel.
Quinoa gepufft ist luftig-leicht und verleiht dem Birchermüesli einen ungewohnten Touch.
Das Original Birchermüesli-Rezept sowie Rezepte für leckere Variationen, finden Sie hier.