Diese Pralinensorten sind ein Fest für Geniesser

So unterscheiden Sie die feinen Schokoladenkunstwerke

Möchten Sie einem Schoggi-Fan – etwa zum Muttertag – eine kulinarische Freude bereiten, sind Pralinen immer eine gute Idee. Tauchen Sie ein in ihre Geschichte und erfahren Sie mehr über die Herstellung der beliebtesten Pralinensorten.

Frau mit Pralinen
Foto: Getty Images

Der Legende nach verdanken wir die Praline einem namentlich unbekannten deutschen Koch, der im 17. Jahrhundert im Dienst von César de Choiseul, Minister unter Sonnenkönig Louis XIV., stand. Dieser Koch tauchte gezuckerte Mandeln in Schokolade und erfand damit das erste Herstellungsverfahren in der Geschichte der Praline. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte Jean Neuhaus in Brüssel die ersten Formpralinen – ein Verfahren, das später die maschinelle Produktion von Pralinensorten aller Art ermöglichte. Dazu goss er Metallförmchen mit Schokolade aus, füllte die Pralinen-Hohlkörper und verschloss sie mit Schokoplättchen.

Beliebte Pralinensorten: Trüffel, Form-, Schicht- und Schnittpralinen

Pralinensorten lassen sich beispielsweise hinsichtlich der Herstellung und der Füllung unterscheiden. Bei den Pralinenfüllungen sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt: So gibt es neben unzähligen Zutaten wie etwa Nüssen, Marzipan oder Früchten auch Pralinen mit und ohne Alkohol. Was die Herstellung angeht, so sind unter anderem diese Sorten beliebt:

  • Trüffel: Die Königin der Pralinensorten ist etwas für Feinschmecker. Trüffel erinnern mit ihrer kugeligen Form an Trüffelpilze, was ihren Delikatessenstatus unterstreicht. Chocolatiers füllen in der Regel Pralinen-Hohlkugeln aus Schokolade mit einer cremigen Ganache. Nach dem Schliessen tauchen sie die Pralinen zum Beispiel in Schokolade und wälzen sie über ein Gitter, was diesen aussen eine stachelige Struktur verleiht. Trüffel werden aber auch in Raspeln, Kakao- oder Fruchtpulver gewälzt oder mit Dekor verziert. Handgefertigte Trüffelpralinen können Sie oft daran erkennen, dass die Ganache von Hand geformt wurde. Besondere Trüffel sind «Tartufi dolci» aus dem Piemont.
Pralinen in Sternform
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  • Formpralinen: Durch das Ausgiessen von Formen entstehen bei dieser Pralinensorte unterschiedlichste Schokoladen-Hohlkörper. Diese werden mit schnittfesten, cremigen oder auch flüssigen Pralinenfüllungen gefüllt und verschlossen. Möchten Sie hochwertige Pralinen kaufen, sollten Sie bei Formpralinen auf eine möglichst dünne Schokoladenhülle achten, die beim Anbeissen trotz ihrer Feinheit knackt.
  • Schichtpralinen: Hier vereinen Chocolatiers Schichten aus Schokolade, Nougat, Marzipan, Cremes oder Fruchtgelees zu einem Geschmackserlebnis. Oft kombinieren sie dabei unterschiedliche Aromen und Texturen, was Schichtpralinen spannend und abwechslungsreich macht.
  • Schnittpralinen: Bekommen Schichtpralinen keinen Überzug, sondern werden in einem Metallrahmen ähnlich einer Torte geschichtet und danach in mundgerechte Stücke geschnitten, kann man sie auch als Schnittpralinen bezeichnen. Typisch ist dieses Verfahren etwa bei Schichtnougat, bei dem der Anschnitt Dekoration genug ist. Es gibt aber auch Schnittpralinen, die nur aus einer Schicht bestehen. Hier steht nach dem Motto «Einfach, aber gut» der Geschmack im Vordergrund.

Möchten Sie Pralinen kaufen, achten Sie auf hochwertige, natürliche Zutaten aus besten Rohstoffen, die frei von Konservierungsstoffen ist. Kleine Manufakturen bieten oft ausgefallenere Geschmackserlebnisse als grosse Hersteller.

Hier finden Sie ausserdem Pralinen-Rezepte zum Selbermachen.

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