COOK IT LIKE GIO - unsere neue Kochshow!

Entdecken Sie exklusive Köstlichkeiten und leckere Rezepte, die sich einfach nachkochen lassen. Giovanni Melis, unser Chefkoch besucht in jeder Sendung regionale Anbieter, die aussergewöhnliche Produkte herstellen. Damit zaubert er wunderbare Gerichte der Schweizer Küche, die er neu interpretiert. Alle 2 Wochen wird ein neuer Produzent vorgestellt und dann zeigt Gio' in seiner Küche, wie man die Rezepte einfach nachkocht.

Cook it like Gio
Foto: Giovanni Melis

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Wer ist Gio? Lesen Sie hier das Interview.

Giovanni Melis wirft Spaghetti nicht an die Wand um zu wissen, wann sie «al dente» sind. «Ich rede mit der Pasta», lacht er. Seine Geheimrezepte verrät der leidenschaftliche Chefkoch aus Italien in unserer Kochshow «Cook It Like Gio».

Gio, wie hast du deine Leidenschaft zum Kochen entdeckt?

Ich komme aus einer Bauernfamilie auf Sardinien. Mein Opa hatte immer Tiere und wir produzierten in familiärem Rahmen Schinken, Salami und anderes Fleisch. Was lag da näher, als Metzger zu werden? Das Schlachten war damals ganz normal für mich. Heute kann ich es nicht mehr. Mein Herz schlug aber schon nach kurzer Zeit viel mehr für die Produktion. Darüber wollte ich unbedingt mehr lernen – also ging ich an die Kochschule. 

Heute bist du stolzer Besitzer dreier Restaurants in Zürich. Erzähl uns mehr darüber.

Mein sardisches Restaurant La Tavolata im Niederdorf verwöhnt mit Spezialitäten aus meiner Heimat, das Pic Chic ist moderner und mondäner angehaucht. Im La Pinseria am Hardplatz schliesslich sind wir spezialisiert auf Pinsa. 

Pinsa… Was ist das?

Pinsa, eine uralte Spezialität aus Rom. Wir sind die einzigen in Zürich, die traditionelle Pinsa bieten. Und weisst du, woher ich das Rezept habe? Eine alte Tante meines Vaters lebt im Kloster. Sie hat es mir verraten. Der Pinsa-Teig besteht aus Soja, Reis und Hartweizengriess. Vor allem aber macht die Geduld eine gute Pinsa aus, denn wir gären den Teig bis zu 100 Stunden. Nach dem Backen wird Pinsa kalt belegt mit Spinat, Tomaten, Mozzarella und allem, was das Herz sonst noch begehrt.

Was gefällt dir am besten an deinem Job?

Ich liebe es, Leute kennen zu lernen. Ich plaudere gerne mit meinen Gästen und begeistere sie mit meinen Köstlichkeiten. Die Gesellschaft meiner Mitarbeitenden geniesse ich genauso sehr wie die meiner Gäste. 

Und was macht für dich ein gutes Restaurant aus?

Niemand kann alles, es gibt keine Heiligen. Das Team macht die Heiligkeit. Denn jede Person hat ihre Stärken. Verblüffende Resultate entstehen, wenn jeder das tut, was er gut kann. Was ich damit sagen will: Ein Restaurant besteht nie nur aus einem Koch, sondern aus einem ganzen Team. Die Zusammenarbeit macht es aus. So bin ich zwar Chefkoch, aber wir arbeiten in meinen Restaurants alle miteinander und stimmen uns ab. Im La Pinseria zum Beispiel haben wir gerade ein super Pinsa-Rezept zusammen entwickelt. 

Du kreierst laufend neue Rezepte. Woher nimmst du die Ideen?

Ich bin um die ganze Welt gereist und ich habe mit vielen Küchenchefs gearbeitet, von Amerikanern bis Thailändern. Das ist meine Inspiration, die Welt und die spannenden Erfahrungen, die ich machen durfte. 

Zudem experimentiere ich leidenschaftlich gerne. Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Und Liebe. Du musst die Sache mit Liebe machen. 

Und wie entsteht ein gutes Rezept?

Jeder Mund ist komplett verschieden: Was mir schmeckt, findest du vielleicht – entschuldigung – zum Kotzen. Deshalb reicht es nicht, dass ein Essen jemandem schmeckt. Nein, ich muss herausfinden, wieso es ihm schmeckt und warum jemand anderes es nicht mag. Ich analysiere und probiere. So lange, bis das Rezept vielen schmeckt. 

Und ich wähle selbstverständlich immer gute Zutaten. Frische Kräuter zum Beispiel. Getrocknete Kräuter gehen gar nicht in der Küche. Beim Fleisch achte ich darauf, dass die Tiere ein gutes Leben hatten. Dieses Fleisch schmeckt ungleich viel besser. 

Du hast deine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Kochst du privat trotzdem noch?

Natürlich, ich koche unglaublich gerne. Wenn ich Besuch habe, verwöhne ich meine Freunde, Verwandten und Bekannten, am liebsten mit Risotto in allen möglichen Varianten. Diese kombiniere ich gerne mit Wein. Gerade habe ich eine Ausbildung zum Sommelier abgeschlossen. Ich bin stolz darauf, dass ich das auf Schweizerdeutsch geschafft habe.

«Meinen Besuch daheim verwöhne ich am liebsten mit Risotto in allen Varianten. Natürlich zusammen mit einem guten Wein.»

Gio mit Kochhut
Foto: Giovanni Melis

Lassen Sie sich inspirieren!

In der ersten Folge «Cook It Like Gio» besucht Gio einen Hof in Dägerlen, wo die Familie Müller das KURO-Schwein züchtet – seit 1825 im Familienbetrieb.

Chefkoch Gio zeigt Ihnen ebenfalls im Video, wie Sie mit wenigen Zutaten und in kürzester Zeit einen saftigen Schweineschulterbraten vom Kuro-Schwein zubereiten.

Hier geht's zur Kochshow und zum Rezept.

time to cook gio
Foto: Giovanni Melis
Chefkoch Gio's Kurzbiographie -klicken Sie hier-

Seine kulinarische Erfahrung begann auf Sardinien und in verschiedenen italienischen Regionen, aus denen er die italienische Küche aufnehmen und seine eigene Identität entwickeln konnte.

Vom italienischen Bauernsohn zum Restaurant-Gründer

Giovanni Melis stammt von einem Bauernhof auf Sardinien. Heute besitzt er drei Restaurants in Zürich. So kam es dazu:

  • Gio trat seinen ersten Job als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff an.
  • Danach arbeitete er im Restaurant Clipper, das in den 90er Jahren zu den besten Restaurants Italiens gehörte.
  • Mit den gesammelten Erfahrungen ging Gio nach Deutschland. Sein unermüdlicher Einsatz brachte ihn rasant weiter: Gio bekam 1998 den Preis für den besten Jungchefkoch Deutschlands und eröffnete mit gerademal 21 Jahren sein erstes Restaurant.
  • In der Folge reiste er viel, baute für Kempinski italienische Restaurants weltweit auf und arbeitete auf der ganzen Welt.
  • Drei Jahre lang war Gio Privat-Chefkoch von Dolce und Gabbana.

Heute lebt er seit mehreren Jahre in Zürich, wo er zwei sehr innovative Restaurants betreibt, das "La Tavolata" im historischen Zentrum von Zürich, wo man ausgezeichnete sardische Gerichte geniessen kann, und dann gibt es "La Pinseria" am Hardplatz. Dort wird die Pinsa serviert, eine klassische römische "Pizza" mit warmem Teig und kalten Zutaten.

Chefkoch Gio legt Wert auf frische Zutaten und saisonale Gerichte. Consumo wünscht viel Spass beim Nachkochen.

Weitere leckere Rezepte von Chefkoch Gio folgen im 2 Wochentakt.

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COOK IT LIKE GIO – (Folge 1) Schweineschulterbraten

Sie möchten Ihre Liebsten mit einem einfachen aber leckeren Fleischgericht überraschen? Probieren Sie das Rezept von unserem Chefkoch Gio. Er zeigt Ihnen, wie Sie mit wenigen Zutaten einen saftigen Schweineschulterbraten zubereiten. Der Clou. Gio verwendet Fleisch vom Kuro-Schwein. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in unserem neuesten Video.

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