COOK IT LIKE GIO 2 – Folge 7: Gebratener Saibling auf warmem Salat

Das schmeckt nach Meer

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Frischer Fisch und ein wenig Gemüse: Gio kreiert aus wenigen Zutaten ein Gourmet-Menü, das uns ganz ohne zu verreisen zurück in den Urlaub entführt. Warum sein Rezept uns Meer, Strand und Ferien auf die Lippen zaubert, erfahren Sie im Video.

Erinnern Sie sich an das Rauschen der Wellen, die sich am Strand brechen, den feinen Sand zwischen den Füssen und das zauberhafte kleine Lokal, in dem frischer Fisch serviert wurde? Holen Sie sich dieses traumhafte Urlaubsgefühl zurück, mit einem Fischgericht, das den Alltag in die Ferne rücken lässt. Wie wäre es mit einem zarten, besonders aromatischen Fisch? Ein wahrer Leckerbissen unter den Süsswasserfischen ist der Saibling, der auch im Bodensee heimisch ist. Dass er zur Familie der Lachse gehört, kann man an seinem hellroten Fleisch und am Geschmack erkennen, in seiner Grösse ähnelt er einer Forelle. Tatsächlich hat er sogar weniger Kalorien als seine nahen Verwandten

Cannoli
Foto: Giovanni Melis

Saibling im Ofen zubereiten, grillen, braten oder beizen

Ob Bachsaibling, Seesaibling oder Eismeersaibling, der Fisch lässt sich ganz unkompliziert zubereiten: Garen Sie ihn im Ofen, braten Sie ihn auf dem Grill oder in der Pfanne. Wer gebeizten Saibling bevorzugt, mariniert den Fisch etwa 12 Stunden mit einer Gewürzmischung im Kühlschrank. Aber wo kann man frischen Bio-Saibling kaufen, der garantiert unter ökologischen Gesichtspunkten gezüchtet wurde?

Ein Fall für unseren Chefkoch Gio! Auf der Jagd nach einem besonders frischen, ökologisch einwandfreien Saiblingsfilet wird er im Frischeparadies Zürich fündig. Dort hat er einen Fachmann an seiner Seite: Muhamed leitet die Fischabteilung. Der Fischkenner überreicht Gio ein Saiblingsfilet, das bereits entgrätet wurde – ein Service des Frischeparadieses – und schwärmt davon, wie zart und lecker der Fisch schmeckt. Dass der Fisch frisch ist, kann man sehen: Die Haut schimmert natürlich und ist nicht verfärbt. Der Saibling stammt aus Kundelfingen im Thurgau, wo Fischzucht eine lange Tradition hat, und wurde ohne den Einsatz von Antibiotika gezüchtet. Gezüchtete Saiblinge können sogar gesünder sein als natürlich gefangene, weil Letztere oft mit Quecksilber belastet sind. Beste Voraussetzungen für unseren Chefkoch, der nun für Muhamed ein leckeres Essen zubereiten wird.

Cannoli
Foto: Giovanni Melis

Gebratenes Saiblingsfilet auf einem Bett aus Gemüse  

Bevor er loslegt, macht Gio die Gemüseabteilung unsicher. Er will das Saiblingsfilet mit einigen frischen Zutaten und Gewürzen kombinieren. Die riesige Auswahl im Frischeparadies macht es ihm leicht: Schnell hat er Zutaten gefunden, die wundervoll mit dem Fisch harmonieren und sich zu einem warmen Salat zubereiten lassen. Mit Tomaten, Pimientos de Padron, Pfifferlingen und Oliven im Gepäck geht es nun in die Küche. Time to cook!

Gio halbiert einige Pimientos de Padron, kleine grüne Paprika aus Spanien. Die Samen entfernt er nicht, damit ihr Geschmack später in den Saibling übergeht. Ausserdem hat er sich für Chanterelles, eine Pfifferlingsorte, italienische Taggiasca-Oliven und Cocktailtomaten entschieden, die ebenfalls mit etwas Olivenöl in der Pfanne landen. Gio schneidet das Filet in sechs kleine Stücke, würzt sie mit Senfsamen und brät sie nun zusammen mit den restlichen Zutaten in der Pfanne an. Gios Geschmacks-Garantie: Das Aroma von Gemüse und Oliven überträgt sich beim gemeinsamen Braten auf den Fisch. Ist das Filet golden und knusprig, kann angerichtet werden. Mit ein wenig frischer Petersilie, Pfeffer und Salz gewürzt wird das Gericht zum Gedicht. Das schmeckt nach Meer!

Gebratener Saibling auf warmem Salat

Zutaten:

2 Saiblingfilets

20g Cocktailtomaten

10 Stk. Taggiasca Oliven

100g Pfifferlinge

10 Stk. Pimientos de Padron

Senfsamen

Olivenöl

Salz/Meersalz

Pfeffer

Petersilie

Zubereitung:

Das Saiblingfilet in 6 kleine Stücke schneiden und mit Senfsamen würzen. Olivenöl in eine erhitzte Bratpfanne geben und die halbierten Pimientos de Padron in die Pfanne geben. Die Samen der Pimientos sollten nicht entfernt werden. Die Chanterelles hinzufügen und pfeffern. Oliven, Tomaten und Fisch ebenfalls dazu legen und alles gemeinsam anbraten bis das Fischfilet eine goldene Farbe erhält. Alle Zutaten auf einem Teller anrichten und mit etwas Petersilie, Pfeffer und Salz würzen. Buon Appetito!

Gebratener Saibling auf warmem Salat

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Das passende Getränk zu diesem Gericht finden Sie hier

Hier finden Sie Chefkoch Gio's Kurzbiographie

Seine kulinarische Erfahrung begann auf Sardinien und in verschiedenen italienischen Regionen, aus denen er die italienische Küche aufnehmen und seine eigene Identität entwickeln konnte.

Vom italienischen Bauernsohn zum Restaurant-Gründer

Giovanni Melis stammt von einem Bauernhof auf Sardinien. Heute besitzt er drei Restaurants in Zürich. So kam es dazu:

  • Gio trat seinen ersten Job als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff an.
  • Danach arbeitete er im Restaurant Clipper, das in den 90er Jahren zu den besten Restaurants Italiens gehörte.
  • Mit den gesammelten Erfahrungen ging Gio nach Deutschland. Sein unermüdlicher Einsatz brachte ihn rasant weiter: Gio bekam 1998 den Preis für den besten Jungchefkoch Deutschlands und eröffnete mit gerademal 21 Jahren sein erstes Restaurant.
  • In der Folge reiste er viel, baute für Kempinski italienische Restaurants weltweit auf und arbeitete auf der ganzen Welt.
  • Drei Jahre lang war Gio Privat-Chefkoch von Dolce und Gabbana.

Heute lebt er seit mehreren Jahre in Zürich, wo er zwei sehr innovative Restaurants betreibt, das "La Tavolata" im historischen Zentrum von Zürich, wo man ausgezeichnete sardische Gerichte geniessen kann, und dann gibt es "La Pinseria" am Hardplatz. Dort wird die Pinsa serviert, eine klassische römische "Pizza" mit warmem Teig und kalten Zutaten.

Chefkoch Gio legt Wert auf frische Zutaten und saisonale Gerichte. Consumo wünscht viel Spass beim Nachkochen.

Möchten Sie noch mehr erfahren zu unserem Chefkoch Gio'? Dann lesen Sie hier das Interview.

Weitere leckere Rezepte von Chefkoch Gio folgen im 2 Wochentakt.

 
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